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München 2018 gibt 18 Antworten auf Irrtümer zur Bewerbung
DSV-Pressestelle am 20.07.2010 - 18:00 Uhr
Die Bewerbungsgesellschaft München 2018 antwortet auf 18 Thesen gegen die Austragung Olympischer und Paralympischer Winterspiele in München, Garmisch-Partenkirchen und der Kunsteisbahn Königssee.
Richtigstellungen zu häufigsten Behauptungen der Bewerbungs-Gegner
Im Rahmen einer Pressekonferenz ging die Bewerbungsgesellschaft München 2018 am heutigen Dienstag auf die 18 häufigsten Behauptungen der Bewerbungs-Gegner ein, etwa dass Olympische und Paralympische Winterspiele in München, Garmisch-Partenkirchen und der Kunsteisbahn Königssee nicht mit einem modernen Umwelt- und Naturschutz vereinbar und für die Menschen in den beteiligten Kommunen nachteilig seien. "Die Thesen beruhen teilweise auf falschen Annahmen, teilweise ignorieren sie die von der Bewerbungsgesellschaft erarbeiteten Konzeptionen", so Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Michael Vesper. "Unsere Richtigstellungen sind sämtlich belegt und alle Belege, die die Bewerbungsgesellschaft vorträgt, sind nachprüfbar."
Bedenken von Landwirten und Grundstückseigentümern werden ernst genommen
Bernhard Schwank, Geschäftsführer der Bewerbungsgesellschaft München 2018 erklärte: "Wir nehmen die Bedenken und Gespräche mit den Landwirten und Grundstückseigentümern in Garmisch-Partenkirchen sehr ernst. Vor diesem Hintergrund möchten wir nun klare Fakten schaffen und falsche Behauptungen, die immer wieder im Zusammenhang mit den Olympischen und Paralympischen Winterspielen aufgestellt werden, widerlegen."
München 2018 entkräftet Thesen
München 2018 entkräftet in dem Papier unter anderem die Thesen, dass klimaneutrale Großveranstaltungen nicht möglich seien, dass die Spiele 3 Milliarden Euro Steuergelder kosteten, dass Winterspiele in Garmisch-Partenkirchen auf Grund des Klimawandels keinen Sinn machten oder eine Bedrohung für die Umwelt darstellten. "Häufig wird vorgeschoben, dass ein Konzept München plus 4 unterstützbar gewesen wäre", so Dr. Vesper. "Dieses Konzept hätte Ruhpolding, Inzell und Oberstdorf als zusätzliche Austragungsorte beinhaltet und damit das Verkehrsaufkommen erhöht, zu einem höheren Flächenbedarf geführt und zusätzliche Eingriffe in Natur und Landschaft notwendig gemacht. Zudem sind Olympische Spiele eben keine Addition von Weltmeisterschaften, sondern ziehen ihre Faszination aus der einzigartigen Verbindung ganz unterschiedlicher Nationalitäten und Sportarten an möglichst einem Ort."
Zum Download: Vollständiges Papier
Das vollständige Papier mit einer Auflistung der 18 häufigsten Thesen und der jeweiligen Antworten der Bewerbungsgesellschaft finden Sie als PDF-Dokument unter Text.
Quelle: Pressemitteilung Bewerbungsgesellschaft München 2018 GmbH, 20.07.2010
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