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SIS-Skihelmtest 2010

SIS-Skihelmtest 2010


Das DSV aktiv Ski & Sportmagazin, die Mitgliederzeitschrift des Deutschen Skiverbands (DSV) und der Freunde des Skisports e.V. (FdS/DSV aktiv) hat gemeinsam mit dem TÜV SÜD insgesamt 16 neue Skihelme im Labor und in der Praxis geprüft. Der Test zeigt insgesamt erhebliche Unterschiede auf und sagt, worauf die Käufer beim Anprobieren unbedingt achten müssen.

Jeder Helm, der in Europa verkauft wird, muss die hohen Sicherheitsanforderungen der europäischen Norm EN 1077 erfüllen. Im Auftrag der Stiftung Sicherheit im Skisport (SIS) prüfte DSV aktiv insgesamt 13 Markenhelme der beliebten Klasse B (Halbschalenhelme) im mittleren Preissegment (90 bis 130 Euro) sowie drei exklusive Modelle (160 bis 250 Euro) in aufwendigen Labortests beim TÜV SÜD in München sowie bei einem umfangreichen Praxistest auf der Zugspitze.

Beim Labortest wurden alle Helme mit der gleichen Größenangabe unter identischen Bedingungen auf die für Skifahrer wichtigen Kriterien Stoßdämpfung, Gewicht, Belüftung und Geräuschwahrnehmung getestet. Alle Helme haben sich hier als sehr stabil und sehr sicher erwiesen. So gut oder manchmal weniger gut die Werte im Labor in den einzelnen Testfeldern auch sind – sie zeigen nur die Stärken oder Schwächen der Helme in Teilbereichen auf und geben den Skifahrern eine gewisse Orientierungshilfe für individuell wichtige Kriterien. Bedeutendster Punkt beim Helmkauf aber ist die richtige Passform. Und die fällt doch sehr unterschiedlich aus – das hat sich beim Praxistest eindeutig gezeigt. Jeder Kopf ist anders und nahezu jeder Helm ist anders geschnitten. Ein Helm passt dann optimal, wenn er relativ eng sitzt, nicht drückt und er bei geöffnetem Kinnband bei Bewegung nicht hin- und herrutscht.

Beim Test der DSV-Profi-Tester wurde auch deutlich, dass nicht jede Kopfbandschnellverstellung wirklich optimal ist. Bei manchen ist der Verstellknopf zu groß, drückt am Hinterkopf oder bleibt ständig am Anorakkragen hängen. Weitere wichtige Ergebnisse aus dem Praxistest: Das Kinnband sollte mit einer fixierten Polsterung ausgestattet sein und die Befestigungsriemen für Kinnband sowie Ohrenpolster müssen leicht anpassbar sein, um einen möglichst hohen Tragekomfort zu gewährleisten. Auch der Kinnverschluss sowie die Belüftungsschieber sollten einfach und auch mit Handschuhen gut zu bedienen sein. Der richtige Sitz und eine durchdachte Halterung der Skibrille sind ebenso wichtig. In all diesen Punkten zeigte sich, dass weniger oft mehr ist.

Fazit: Die getesteten Skihelme überzeugen im Labor- und Praxistest. Sicherheit, Tragekomfort und Handhabung liegen durch die Bank auf so hohem Niveau, dass man sich beim Kauf auf die individuelle Passform und die persönlichen Vorlieben konzentrieren kann.


Die ausführlichen Ergebnisse des SIS-SkihelmTEST 2010 finden Sie in der Mitgliederzeitschrift DSV aktiv Ski & Sportmagazin, Ausgabe 12/2009 auf den Seiten 14 bis 21 und hier.

Hier finden Sie ebenso, wie im Einzelnen getestet wurde und nützliche Tipps zum Helmkauf.


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SIS-Skihelmtest 2010

 (Typ: "PDF" Größe: 1496 KB)