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ASU-Unfallanalyse 2014/15 - Gezielt Verletzungsrisiko vorbeugen

03.12.2015 | 14:00 Uhr

Weniger verletzte deutsche Skifahrer
Die Zahl der verletzten Skifahrer sinkt weiter: In der Saison 2014/15 ergaben sich hochgerechnet ca. 38.000 bis 39.000 Deutsche, die nach einem Skiunfall ärztlich behandelt wurden. Im Vergleich zur Basissaison 1979/80 bedeutet dies einen Rückgang von insgesamt fast 62 Prozentpunkten.

Leichter Rückgang bei den stationär behandelten Skifahrern
Nur noch 1,56 je 1.000 beträgt das Risiko für eine stationäre Behandlung nach einem Skiunfall. Dies bedeutet einen leichten Rückgang im Vergleich zur Saison 2013/14 und ergibt hochgerechnet ca. 6.400 bis 6.700 Skifahrer, deren Verletzung einer stationären Behandlung bedurfte.

Leichter Anstieg bei den Kopfverletzungen – weniger Knieverletzungen
Entgegen dem Trend der letzten Jahre war das Verletzungsrisiko für Verletzungen des Kopfes in der Saison 2014/15 mit 1,1 je 1.000 Skifahrer leicht erhöht. Das Risiko für Schulterverletzungen zeigt sich dagegen nahezu konstant. Im Gegensatz dazu bleibt das Risiko für Knieverletzungen mit 3,77 je 1.000 Skifahrer weiter unter der Marke von 4, aber weiter auf zu hohem Niveau. Besonders bei weiblichen Skifahrern betreffen auch in dieser Saison fast 50% aller Verletzungen das Kniegelenk.

Zahl der Kollisionsunfälle weiter zu hoch
Das Risiko für einen Kollisionsunfall sank zwar leicht auf 1,18 je 1.000 Skifahrer, dennoch kann hier keinesfalls „Entwarnung“ gegeben werden, da nach dem Spitzenwert in der Vorsaison lediglich der Wert der Saison 2012/13 wieder erreicht wurde. Über 17% aller Verletzungen sind auf Kollisionen zurückzuführen.

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