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Minimierung des Lawinenrisikos

10.09.2010 | 15:12 Uhr

Abseits der Pisten müssen Tourengeher und Variantenfahrer immer damit rechnen, dass etwas passieren kann. Auch wenn in hochalpinen Regionen die Lawinenwarnstufe gering ist, bleibt immer ein Restrisiko bestehen. Daher liegt die Sorgfaltspflicht bei jedem einzelnen Skifahrer und Snowboarder selbst. Wintersportlern, die im Tiefschnee ihr Vergnügen suchen, empfiehlt der Deutsche Skiverband dringend, sich vorher beim Lawinenwarndienst zu informieren. Bei Warnstufe 5 genügt oft schon ein Geräusch, um eine Lawine auszulösen. So kann beispielsweise eine Pistenraupe durch ihr Fahrtgeräusch eine Lawine im Gegenhang auslösen. Sich bei solchen Bedingungen abseits von der Piste zu bewegen, ist schlicht und ergreifend "Harakiri" zu nennen und der "coole" Spruch "No risk, no fun" ist hier völlig fehl am Platz. 

Wer das Vergnügen in ungespurten Hängen sucht, der sollte sich unbedingt vor Ort informieren, denn durch Wind und Sonne können in einem Gebiet an verschiedenen Hängen ganz unterschiedliche Bedingungen und Gefahrenstufen herrschen. Der Sportler sollte die Tour nur machen, wenn er das Gelände gut kennt und die Gefahr als gering eingestuft wird. Ist das Gelände jedoch unbekannt, sollte man auch bei geringer Gefahr nur mit einem ausgebildeten Führer im Gelände unterwegs sein. Zu einer Tourenausrüstung gehören unbedingt Piepser, Schaufel, Lawinensonde und ein Handy. Verschüttete haben durch Kameradenhilfe einen unschätzbaren Zeitvorteil und damit die größte Überlebenschance. 

Zusätzlich zu den erwähnten Vorsichtsmaßnahmen ist die DSV-Versicherung auf jeden Fall sinnvoll. Diese schützt zwar nicht vor Lawinen und Selbstüberschätzung, sie leistet aber im Notfall wertvolle Dienste. 


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