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ASU-Unfallanalyse - Zahlen und Trends der Saison 2016/2017

13.12.2017 | 13:30 Uhr

Mehr verletzte deutsche Skifahrer/innen

Die Zahl der verletzten Skifahrer/innen steigt in der Saison 2015/16 hochgerechnet auf etwa 41.000 bis 42.000. Einbezogen in die Analyse wurden deutsche Skifahrer/innen, die nach einem Skiunfall ärztlich behandelt werden mussten. Im Vergleich zur Basissaison 1979/80 beträgt der Rück­gang dennoch insgesamt fast 59 Prozentpunkte. Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass die Unfallzahlen nach den historisch niedrigen Werten der Vorsaison nun in etwa wieder auf das Niveau der Saison 2013/14 zurückgekehrt sind.

Verletzungsrisiko steigt leicht an

Mit hochgerechnet etwa 41.000 bis 43.000 steigt die Gesamtzahl aller verletzten Skifahrer/innen in der Saison 2016/17 leicht an. Analysiert wurden Unfälle deutscher Skifahrer/innen, die nach einem Skiunfall ärztlich behandelt werden mussten. Der Rückgang Im Vergleich zur Basissaison 1979/80 beläuft sich auf fast 58 Prozentpunkte. Die Unfallzahlen im Skisport zeigen sich seit nunmehr sieben Saisons auf recht konstantem, niedrigem Niveau.

Zahl der stationär behandelten Skifahrer/innen sinkt leicht

In der aktuellen Saison wurden 1,68 von 1.000 Skifahrer/innen aufgrund eines Skiunfalls stationär im Krankenhaus behandelt. Im Vergleich zur Vorsaison sinkt diese Zahl leicht. Hochgerechnet ergeben sich 7.000 bis 7.100 stationär behandelte Skifahrer/innen.

Risiko für Schulter- und Knieverletzungen steigt

Im Vergleich zu Saison 2015/16 steigt sowohl das Risiko von Schulterverletzungen (von 2,2 auf 2,44 je 1.000 Skifahrer/innen) leicht an. Ebenso sind mit 2,77 je 1.000 Skifahrer/innen mehr Knieverletzungen zu verzeichnen. Der Anteil der Knieverletzungen bei den Skifahrerinnen steigt nochmals an und beträgt 44,2%.

Leichter Anstieg der Kollisionsunfälle

Das Risiko für Kollisionsunfälle steigt in der Saison 2016/17 leicht von 1,13 auf 1,15 je 1.000 Skifahrer/innen an. Nach wie vor werden über 15% aller Verletzungen durch Kollisionen verursacht. Kollisionen sind also nach wie vor eine der
wichtigsten Unfallursachen.

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