Fit für den Winter: Nordic Walking

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Nordic Walking ist gesund, macht Spaß und ermöglicht gesundheitsbewussten Menschen einen abwechslungsreichen Ausdauersport ohne hohe Zusatzkosten. Ob in den Bergen, in Tälern, an Seen oder Flussläufen: Immer mehr Nordic Walker ziehen draußen in der Natur ihre Kreise und fördern dabei maßgeblich ihre Gesundheit und Fitness. Wie gesund Nordic Walking wirklich ist, hat die „Stiftung Sicherheit im Skisport“ (SIS) vor einigen Jahren bereits wissenschaftlich untersuchen lassen. Das erfreuliche Ergebnis: Bereits viermal pro Woche 30 Minuten Bewegung sind ein zentraler Schlüssel für eine erfolgreiche Gesundheitsvorsorge. So reduziert das Training nachweislich, das Risiko an Bluthochdruck oder Diabetes zu erkranken. Unter fachlicher Anleitung, etwa bei einem der DSV-Vereine, trainiert die Ausdauersportart Nordic Walking 90 Prozent aller Muskeln und hat einen stark erhöhten Kalorienverbrauch zur Folge.

Wichtig: Richtig trainieren!

Wer Verbesserung der Fitness und Gewichtsreduktion zum Trainingsziel hat, erreicht mit Dauertraining in der Fettverbrennungszone bei 60 bis 70 Prozent der maximalen Herzfrequenz die besten Ergebnisse. Das ist besonders ab einer Trainingsdauer von 45 bis 60 Minuten effektiv. Grundsätzlich gilt: Mit dem Training langsam beginnen und die Belastung nur allmählich steigern. Um Verletzungen vorzubeugen und Regenerationszeiten des Körpers zu beschleunigen, sollte man vor jedem Training die Muskeln aufwärmen und sich nach dem Training ordentlich dehnen. Für Anfänger und weniger Trainierte empfiehlt sich der Besuch eines Kurses eines ausgebildeten DSV Nordic Walking Trainers in einem Skiverein oder in einer DSV-Skischule.

Nordic Walking hält den Kostenaufwand für den Sport gering

Zahlreiche, begeisterte Nordic-Walking-Anhänger schätzen an diesem Sport neben der positiven Wirkung auf die Gesundheit vor allem das flexible Sporttreiben in der Natur und den geringen finanziellen Aufwand. Trainingsstrecken sind in aller Regel kostenfrei, außerdem haben Bewegungsfreudige vom Turnschuh bis zum Trainingsoutfit den Großteil der benötigten Ausrüstung bereits schon im Kleiderschrank. Wichtig ist, dass die Walking-, Jogging- oder leichten Trekkingschuhe eine gute Profilsohle haben. Neben geeignetem Schuhwerk und passender Sportbekleidung gehören lediglich unterstützende Nordic-Walking-Stöcke mit zur Standardausrüstung. Beim Stockkauf ist zu beachten, dass Karbonstöcke hochwertiger und leichter sind als Aluminiumstöcke. Die Metallspitzen für Waldboden und Feldwege sollten je nach Untergrund auch mit Gummi-Pads für Asphalt- und Steinpassagen ausgerüstet sein. Die optimale Stocklänge berechnet sich durch den Faktor 0,66 der eigenen Körpergröße. Bei gerade aufgesetztem Stock und senkrechtem Oberarm sollte der Winkel zwischen Ober- und Unterarm etwas größer als 90 Grad sein.


Weitere Tipps & Infos:


Wussten sie schon?

Bei den meisten Beschädigungen ihrer neuen Ski (z. B. Kantenriss, Stauchung) handelt es sich nicht um Garantiefälle. Lieber gleich auf Nummer sicher gehen. Mit den DSV-Skiversicherungen sind alle eigenen und gewerblich gemieteten Ski versichert.