Skitraining auf dem SUP - Ab aufs Wasser zum Workout!

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Keine Lust auf Sit-ups oder Crunches im Sportstudio? Dann rauf aufs Brett und ab in die Natur. Stand-up-Paddling – kurz SUP – ist das perfekte Sommerworkout für Skifahrer. DSV aktiv gibt Tipps, worauf sie beim SUPen auf dem See achten müssen.

Drücken, ziehen, beugen – immer wieder wird das Stechpaddel ins Wasser eingesetzt. Langsam gleitet das Board über den See. Einmal im Rhythmus hat die Bewegung fast etwas Meditatives. Draußen in der Natur auf dem Board zu stehen, macht glücklich. Stand-up-Paddling – kurz SUP - ist gut für die Seele, aber auch für den ganzen Körper, denn der wird von den Zehen bis zum Oberkörper trainiert. Der Trendsport mit Ursprüngen auf Hawaii, der hierzulande immer mehr Anhänger findet, bietet sich als perfektes Sommerworkout für Skifahrer an. Eine ideale Alternative zum Stabi-, Kraft- und Ausdauertraining – und der Spaß dabei ist garantiert!

Training für den ganzen Körper
Ob morgens, mittags oder nach dem Feierabend, eine Runde auf dem SUP ist immer drin. Schon mit einer lockeren Ausfahrt auf dem See, im Kanal oder im Urlaub am Meer erzielt man einen Trainingseffekt. Wer sich mit Stechpaddel und Board übers Wasser bewegt, ist praktisch ständig in Bewegung. Besonders beansprucht werden Arme, Beine, Bauch und Rücken. Der Balanceakt auf dem Wasser fordert den Körper und er braucht viel Energie.

Gut für Koordination und Gleichgewicht
Durch das Ganzkörpertraining werden Kalorien verbrannt, Fett ab- und Muskeln aufgebaut. Das Training auf dem Board ist auch bei Problemen mit dem Rücken empfehlenswert. Und das ist längst nicht alles: „SUPen ist ein ideales Koordinationstraining. Immerhin steht man auf einem wackeligen Untergrund und muss permanent ausgleichen“, sagt Flo Brunner, VDWS-SUP-Instructor-Ausbilder und staatlich geprüfter Skilehrer. Gefühlt wird dabei jeder kleinste Muskel aktiviert – bis hin zur tiefen Core-Muskulatur. Außerdem fördert das Stand-up-Paddling das Gleichgewichtsgefühl, die Reaktionsfähigkeit, den Rhythmus sowie auch die Orientierung.

Auf die richtige Paddeltechnik kommt es an
Egal, ob alt oder jung, Sportskanone oder Couch-Potato – SUPen kann eigentlich jeder lernen. Einzige Voraussetzung: Schwimmen sollte man können – und nicht wasserscheu sein. Gerade Anfänger fallen zu Beginn schon mal ins Wasser, weil sie noch etwas wackelig auf dem Brett stehen.

Besonders wichtig ist die richtige Paddeltechnik. „Der Paddelschlag setzt sich zusammen aus Drücken am Griff, Ziehen am Schaft sowie auch Beugen des Oberkörpers“, erklärt der Ski- und SUP-Profi, „es ist also ein perfektes Training für die obere Brust- und die Bauchmuskulatur, wie zum Beispiel bei Sit-ups oder Crunches, und gleichzeitig auch für Rumpfbeuger und -strecker. Beim SUPen wird also der gesamte Rumpf stabilisiert – was für Alpinskifahrer wie auch Langläufer eine wesentliche Basis ist.“

Flo Brunner sieht beim Paddeln Ähnlichkeiten zum Doppelstock-Einsatz beim Langlauf, zudem stehe man die ganze Zeit mit gebeugten Knien auf dem Brett. Wem die Oberschenkel nach einer halben Stunde auf dem See dennoch brennen, der kann sich auch einfach aufs Brett knien und weiterpaddeln.

SUP-Schulen bieten Kurse an und verleihen Material
Wer es ausprobieren will, braucht ein Board, ein Stechpaddel und eine Leash (Sicherheitsleine, die mit dem Fahrer verbunden ist). Zum Reinschnuppern bieten sich Kurse in zertifizierten SUP-Schulen an. Dort lernen Teilnehmer und Teilnehmerinnen neben Basis-, Stopp- und J-Schlag auch die verschiedensten Drehtechniken wie bspw. der Crossbow-Turn. Weiterer Pluspunkt: Es gibt hilfreiche Infos zum Equipment. Oft besteht an Seen oder SUP-Stationen in Großstädten auch die Möglichkeit, sich für kleines Geld ein Board zu leihen und es einfach mal auszuprobieren.

Für den Einstieg: aufblasbares SUP
Wer nicht ewig ein SUP leihen will, kann sich auch selbst ein Board kaufen. Besonders beliebt sind heutzutage aufblasbare SUPs (Inflatable). Sie werden vor der Tour auf dem Wasser aufgeblasen und verschwinden danach platzsparend in einem Packsack. SUP-Sportler bleiben damit flexibel und mobil. Die aufblasbaren Bretter eigenen sich gut für Anfänger. Als Faustregel gilt: Je größer das Brett, desto weniger wackelig ist es.

Hardboards für Fortgeschrittene
Daneben gibt es im Handel noch sogenannte Hardboards. Sie ähneln klassischen Surfboards und sind aus Holz oder Kunststoff hergestellt. Hardboards verfügen über bessere Fahreigenschaften als aufblasbare Boards, sind dafür aber auch sperriger zum Transportieren – und sie brauchen viel Platz zum Verstauen.

Von Hamburg bis Bayern ist SUPen möglich
Ob auf der Spree in Berlin, der Alster in Hamburg, den Talsperren im Sauerland, den Bergseen in Bayern oder sogar auf dem Rhein – Stand-up-Paddling ist praktisch überall auf dem Wasser möglich. Allerdings sollte auf Vorschriften und die eigene Sicherheit geachtet werden. Wichtig ist, das SUP nur dort ins Wasser einzusetzen, wo es erlaubt ist. Zu anderen Wasserfahrzeugen und Schwimmern sollte stets genug Abstand gehalten werden. Tabu für Stand-up-Paddler sind ausgewiesene Naturschutzgebiete.

Tour planen und Regeln auf dem Wasser beachten
Und bevor es überhaupt aufs Wasser geht, gibt es einiges zu beachten. Bei der Tourplanung gilt es, sich selbst nicht zu überschätzen und die Strecke gemäß dem eigenen Können zu planen. Der Blick auf die Wettervorhersage und die Temperaturen gehören ebenfalls dazu. Wird es am Tourtag richtig heiß, sollte man immer genügend Trinkwasser sowie Sonnschutz dabeihaben. Entsprechende Sonnenschutzkleidung hilft zudem, einen Sonnenbrand vorzubeugen. Bei kühleren Temperaturen ist ein Neoprenanzug ratsam. Für den Notfall ist auch Handy wichtig, das lässt sich gut in einem wasserdichten Packsack verstauen. In den gehören auch Wechselkleidung und ein Snack rein.

DSV-Versicherung – auch beim SUP sicher unterwegs
Eine DSV aktiv-Mitgliedschaft lohnt sich nicht nur auf der Piste. Mit einem Versicherungspaket von DSV aktiv ist man auch in den Sommermonaten immer auf der sicheren Seite. Alle Information zu den DSV-Skiversicherungen und den Zusatzpaketen für den Sommer finden Interessierte unter www.ski-online.de.

 

Foto: DSV


Weitere Tipps & Infos:


Wussten sie schon?

Bei den meisten Beschädigungen ihrer neuen Ski (z. B. Kantenriss, Stauchung) handelt es sich nicht um Garantiefälle. Lieber gleich auf Nummer sicher gehen. Mit den DSV-Skiversicherungen sind alle eigenen und gewerblich gemieteten Ski versichert.