Die Best-Of der Ski-Irrtümer

Rund um den Skisport

DSV Skiversicherungen

Sicher in die Skisaison 2018/2019 !

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Die Bindung im Handumdrehen selbst einstellen? Mit der richtigen Ausrüstung die Lawinengefahr umgehen? Steile Pistenabschnitte bei Unsicherheit lieber zu Fuß bewältigen? Rund um den Skisport kursieren allerlei Trugschlüsse und „Halb-Wahrheiten“. DSV aktiv stellt die Best-Of der Ski-Irrtümer vor.

Ski-Irrtümer: Ein Best-Of der erfolgreichen Newsletter-Serie

In einer dreiteiligen Serie stellen die Experten von DSV aktiv ihr persönliches Best-Of der Ski-Irrtümer zusammen und machen erneut auf weitverbreitete, tückische und fehlerhafte „Weisheiten“ rund um den Skisport aufmerksam.

Die Serie wird eingeläutet mit den ersten Aussagen zum Thema Bindungseinstellung.

 Die Best-Of der Ski-Irrtümer:

- Ski-Irrtum Nr. 1: „Meine Bindung kann ich selbst einstellen, Hauptsache der Schuh sitzt fest.“

- Ski-Irrtum Nr. 2: „Die neuen Ski meines Freundes probiere ich bei der nächsten Fahrt einfach mal aus.“

- Ski-Irrtum Nr. 3: „Im Hang sind schon viele Spuren, da wird schon nichts passieren.“

- Ski-Irrtum Nr. 4: „Das Waschen schadet der Skibekleidung.“

- Ski-Irrtum Nr. 5: „Mit Pieps und Co kann mir nichts passieren.“

- Ski-Irrtum Nr. 6: „Rückenprotektoren brauchen meine Kinder nur im Funpark.“

- Ski-Irrtum Nr. 7: „Ohne sichtbare Risse schützt mich mein Helm einwandfrei.“

- Ski-Irrtum Nr. 8: „Eine Skibrille brauche ich nur bei starkem Schneefall.“

- Ski-Irrtum Nr. 9: „Die Piste ist mir zu steil oder zu glatt. Ich schnalle lieber ab und gehe zu Fuß runter.“

- Ski-Irrtum Nr. 10: „Wenn ich hoch komme, komme ich auch irgendwie wieder runter.“

 

Ski-Irrtum Nr. 1: „Meine Bindung kann ich selbst einstellen, Hauptsache der Schuh sitzt fest.“

Viele Wintersportler scheuen vor dem Saisonstart den Gang zum Sportfachhändler und stellen ihre Skibindung im „Do-it-yourself“-Verfahren ein. Ein Fehler, der schwerwiegende Folgen haben kann! Fast jeder fünfte Skiunfall ist auf fehlerhafte Ausrüstung zurückzuführen – ein Großteil von ihnen ließe sich mit einer korrekt eingestellten Bindung vermeiden. Dabei ist der Spagat zwischen Halte- und Auslösefunktion eine echte Gratwanderung. Während für Anfänger, die öfter stürzen, die Auslösefunktion wichtiger ist, die Bindung also generell etwas leichter eingestellt wird, steht für gute Skifahrer die Haltefunktion im Vordergrund, da sie mit hoher Geschwindigkeit unterwegs sind und dabei größere Kräfte wirken. Für die optimale Einstellung spielen mehrere Faktoren zusammen: Neben persönlichen Daten wie Körpergröße und Gewicht oder Kniedurchmesser kommt es auch auf das skifahrerische Können, das Alter und die Sohlenlänge der Skischuhe an. Diese Werte sollten unbedingt im Sportfachhandel nachgemessen werden! Außerdem sind bei der Bindungsfunktion die Reibungskräfte zwischen Skischuhsohle und Bindung ausschlaggebend. Diese Widerstände werden mit einem elektronischen Bindungsprüfgerät gemessen und somit die Bindung individuell nach den Ansprüchen des Skifahrers eingestellt. Auf die Bindungsskala alleine kann man sich nicht verlassen!

Ski-Irrtum Nr. 2: „Die neuen Ski meines Freundes probiere ich bei der nächsten Fahrt einfach mal aus.“

So verlockend es auch ist, die neuesten Skimodelle des Freundes einmal selbst zu testen – von einem kurzentschlossenen Skitausch auf der Piste sollten Wintersportler unbedingt absehen! Auch bei gleichem Körperbau, Gewicht, Fahrvermögen, ja sogar bei gleicher Schuhgröße kann der optimale Einstellungswert der Bindung variieren – und eine falsch eingestellte Bindung kann bei Stürzen schnell zu Verletzungen führen! Zum einen kann die Sohlenlänge bei gleicher Schuhgröße unterschiedlich sein, zum anderen verändert sich die Feder im Inneren der Bindung je nach den Belastungen, denen sie bereits ausgesetzt wurde. Das heißt konkret: Muss ich bei meinem Ski den Wert 7 einstellen, bedeutet das noch nicht, dass ich diesen Wert auch beim Ski meines Freundes angeben muss. Erst mit der richtigen Längenanpassung entsteht nämlich ein optimales Spannungsverhältnis zwischen Fersenautomat und Vorderbacken. Ist bei mir der Druck zu groß, kann er bei meinem Freund schon wieder zu klein sein – eine korrekte Auslösefunktion ist dann nicht mehr gewährleistet. Die individuelle Bindungseinstellung kann ausschließlich mit einem elektronischen Einstellgerät vorgenommen werden.

DSV-Skiversicherungen: Vorsorgen für den Ernstfall

Zur Sicherheit beim Skifahren gehört auch, für den Fall der Fälle vorzusorgen. Eine DSV aktiv-Mitgliedschaft inklusive Skiversicherung ist für jeden Skisportler sinnvoll. Sie greift unter anderem bei Unfall und Krankheit sowie bei Schäden an Ski, Schuhen und Helm. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.


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Wussten sie schon?

Bei den meisten Beschädigungen ihrer neuen Ski (z. B. Kantenriss, Stauchung) handelt es sich nicht um Garantiefälle. Lieber gleich auf Nummer sicher gehen. Mit den DSV-Skiversicherungen sind alle eigenen und gewerblich gemieteten Ski versichert.