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DSV aktiv-Serie – Die größten Ski-Irrtümer, Teil XI

In einer vierteiligen Serie setzt DSV aktiv die Reihe der größten Ski-Irrtümer fort und klärt über weitere zehn Halbwahrheiten und vermeintliche Ski-Weisheiten auf. Im abschließenden Newsletter nehmen die DSV-Experten drei 'Fabeln' rund um das Ski-Material, um Ticketkosten und Skihelme unter die Lupe.

Ski-Irrtum Nr. 28: „Ich brauche keine neuen Ski, denn in den letzten Jahren hat sich nicht mehr viel getan auf dem Skimarkt.“

Auch seit Einführung der Carving-Modelle hat sich auf dem internationalen Skimarkt enorm viel getan! Neue Technologien wurden erforscht, weiterentwickelt und umgesetzt. Besonders die sogenannten Rocker-Ski konnten sich schnell etablieren. Diese spezielle Technologie hat sich vor allem in den letzten fünf Jahren enorm weiterentwickelt – mit einer Vielzahl an überzeugenden Vorteilen für den Skifan. Rocker-Ski machen das Skifahren kraftsparender, sicherer, fehlerverzeihender, ohne dass man an der Fahrperformance Abstriche machen muss. Das heißt: die neuen Ski vereinen maximalen Fahrspaß mit Sicherheit und Kraftersparnis! Ein spürbarer Unterschied, den jeder erst einmal selbst erfahren muss.

Ski-Irrtum Nr. 29: „Um Geld zu sparen, fahre ich erst nachmittags und kaufe mir die Liftkarte von jemandem, der schon aufgehört hat.“

„Ticket-Verkaufsbörsen“ sind leider auf vielen Parkplätzen der Skigebiete zu finden. Spätaufsteher besorgen sich mittags auf dem Schwarzmarkt bereits verwendete Tagestickets und starten damit in die Skigebiete, wenn die Pisten schon durchgefahren und abgerutscht sind. Abgesehen davon, dass der Fahrspaß vormittags grundsätzlich um einiges höher ist (früh aufstehen lohnt sich defintiv!), ist der Kauf und Weiterverkauf gebrauchter Lifttickets schlicht strafbar. Sowohl derjenige, der sein Ticket verkauft, als auch derjenige, der das Angebot annimmt, begehen Vertragsbruch. Wenn man im Sommer ein Freibad verlässt, kann ein anderer Gast schließlich auch nicht einfach mit der genutzten Karte wieder reingehen. Obendrein ist der Tickethandel auch eine Gewissens- und Vernunftsfrage. Gerade wenn man mit Kindern unterwegs ist, sollte man sich seiner Vorbildfunktion bewusst sein!

Ski-Irrtum Nr. 30: „Skihelme sind gefährlich!“

Bedenkenträger gegenüber Sicherheitsausrüstung warnen vor einer höheren Risikobereitschaft, sobald der Skifahrer einen Skihelm trägt. Helmträger würden schneller fahren und dadurch für sich und andere zur Gefahr werden. Gerade in Bezug auf das Tragen eines Skihelms kann das aber nicht bestätigt werden. Im Gegenteil: Wintersportler, die sich einen Helm kaufen, machen sich vielmehr Gedanken über ihre Sicherheit beim Skifahren. Es sind somit sehr sicherheitsbewusste Personen. Die hohe Helmtragequote von über 85 % zeigt nicht etwa eine höhere Risikobereitschaft, sondern ein gewachsenes Sicherheitsbewusstsein in der Bevölkerung. Ganz klar: Helme schützen vor schwerwiegenden Kopfverletzungen! Sie helfen im Falle eines Sturzes, eine Vielzahl von Verletzungen zu vermeiden. Hundertprozentigen Schutz kann es selbstverständlich nicht geben

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