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Immer mehr Skigebiete schaffen mit Funparks oder Funslopes spannende Zusatzangebote für Ski- und Snowboardfans. Was verbirgt sich genau hinter diesen Begriffen? Und wem kommen diese Parks hauptsächlich zu Gute? Wir sprachen mit Klaudia Fiegl, der Marketing-Leiterin des Skigebiets Obergurgl-Hochgurgl.

DSV aktiv: Das Skigebiet Obergurgl-Hochgurgl lockt – wie viele andere große Skigebiete ebenfalls – mit einem großen Funareal inklusive „Funslope“ ins Skigebiet. Was genau können wir uns darunter vorstellen?

Klaudia Fiegl: „Der Funslope ist bei uns eines von vier Elementen des „Funmountains“. Wie der Name schon sagt, soll er vor allem Spaß bringen – für jung und alt. Es ist ein abwechslungsreicher Parcours für Skifahrer oder Snowboarder mit Sprüngen, Kurven, Tunneln und Brücken. Wir haben bei uns im Skigebiet auch zwei alte Autos eingebaut, die überfahren oder -sprungen werden können – und die fast schon obligatorischen High-Five-Hände. Der Spaß steht ganz klar im Vordergrund. Genauso auch beim „Funcross“, im Snowpark und im Family Park, die ebenfalls zum Funmountain gehören.“

DSV aktiv: Wie gut wird der Funslope angenommen?

Klaudia Fiegl: „Alle Bereiche des Funmountains werden sehr gut und durch die Bank von allen Wintersport-Generationen angenommen. Es ist keinesfalls nur ein Angebot für Kinder – Erwachsene nutzen es ebenfalls recht häufig. Genauso wie übrigens auch die Skischulen, für die eine Fahrt durch den Funslope oder -cross eine willkommene Abwechslung ist.“

DSV aktiv: Warum setzen Skigebiete auf dieses Konzept?

Klaudia Fiegl: „Mit den Zusatzangeboten wollen wir Highlights für unsere Gäste schaffen und uns von anderen Skigebieten absetzen. Fast jedes große Skigebiet wartet heutzutage mit einem Funareal auf. Wir wollen mit den vier verschiedenen Elementen für jeden etwas anbieten.“

DSV aktiv: Aber der Aufwand auf Seiten der Skigebietsbetreiber ist sicher beträchtlich?

Klaudia Fiegl: „Auf jeden Fall. Am wichtigsten ist natürlich die Sicherheit der Gäste. Der Funmountain wird erst geöffnet, wenn alle Sicherheitsbestimmungen erfüllt sind. Bei uns ist eine externe Firma mit der Vorbereitung und Instandhaltung der Funbereiche beauftragt. Mehrere Pistenbully-Fahrer kümmern sich täglich um die optimale Präparierung. Die Feinarbeit und Planung liegt komplett in Frauenhand: sechs Shaperinnen geben den Schanzen den letzten Feinschliff und feilen an den Obstacles (Hindernissen) mit geballter Frauen-Power. Es muss tatsächlich viel per Hand geschaufelt werden. Mehrmals mussten die sechs Mädels bereits Nachtschichten einlegen, um den Schneemassen des heurigen Winters mit vollem Körpereinsatz zu Leibe zu rücken.“

DSV aktiv: Was würden Sie sagen: Steht der Spaßfaktor bei Wintersportlern heutzutage an erster Stelle – im Vergleich zur Erholung oder Fitness?

Klaudia Fiegl: „Ich denke es ist eine Mischung aus allem. Ich erkenne da keine bestimmte Entwicklung. Außer, dass der Schutz der Natur und Umwelt wieder einen höheren Stellenwert bekommen hat. Für Kinder ist der Spaßfaktor aber sicherlich ausschlaggebend. Und Funareale wie der Funslope sind eine gute Möglichkeit, Kinder für den Skisport zu begeistern.“

DSV aktiv: Können eigentlich auch Anfänger Angebote wie den Funslope nutzen?

Klaudia Fiegl: „Wer eine blaue Piste fahren kann, kommt auch durch den Funslope. Aber klar, Kurven fahren und schnell bremsen sollten die Nutzer sicher beherrschen.“

DSV aktiv: Vielen Dank für das Gespräch.

Bildnachweis: young mountain / Roland Haschka


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