Die Frühlingsmonate sind die „Hoch-Zeit" der Skitourengeher: DSV aktiv zeigt auf, was es beim Skitourengehen zu beachten gilt. Skitourengeher sollten für ihre Touren vor allem die noch sehr guten Bedingungen am Morgen nutzen. Dann ist der Schnee von der noch kühlen Nacht perfekt für den Aufstieg. Ein besonderes Erlebnis sind Tourenausflüge nach Sonnenuntergang – aber bitte nur mit fundierter Ortskenntnis. Egal zu welcher Tageszeit – wichtig ist, dass sich Tourengeher immer über mögliche Gefahren bewusst sind und vor dem Tourenstart alle nötigen Vorsichtsmaßnahmen ergreifen: Wetter- und Lawinenlagebericht checken, Gelände und Schneebeschaffenheit beurteilen und Karte studieren. Zum Gelingen einer Alpintour gehört neben einer gründlichen Vorbereitung auch die richtige Ausrüstung. Unbedingt dabei sein sollten bei jeder Tour ein Lawinenverschüttetensuchgerät (LVS), eine Lawinenschaufel und eine Lawinensonde sowie gegebenenfalls ein ABS-Rucksack. Auch ein Zwischensnack und Tee, Wasser oder Saftschorlen sowie ein ausreichender Sonnenschutz sollten unbedingt mit ins Gepäck.

Traum-Bedingungen nutzen

Die längeren Tage und die frühlingshaften Temperaturen machen einfach gute Laune – und Lust auf Sport und Bewegung draußen in der Natur! Vor allem im Frühjahr können Freizeitsport und Sonnenbaden perfekt miteinander kombiniert werden. Und welche Picknickpause ist schöner als die vor einer Almhütte mit grandioser Aussicht nach einem sportlichen Aufstieg auf zwei Brettern? Skitourengeher sollten für ihre Touren vor allem die noch sehr guten Bedingungen am Morgen nutzen. Dann ist der Schnee von der noch kühlen Nacht perfekt für den Aufstieg.

Dank Tourenplanung sicher unterwegs

Klar: Abseits gesicherter Pisten ist vermehrt mit alpinen Gefahren zu rechnen! Durch eine gewissenhafte Vorbereitung können Risiken allerdings auf ein Minimum reduziert werden. Wichtig ist, dass sich Tourengeher immer über mögliche Gefahren bewusst sind und vor dem Tourenstart alle nötigen Vorsichtsmaßnahmen ergreifen. Dazu gehören vor allem das genaue Studieren des Wetterberichts, inklusive der Informationen zu Wind, Niederschlag und Temperatur, sowie die Geländebeurteilung mittels einer Karte bezüglich Hangneigung, -form und -exposition. Relevante Informationen für die Tourenplanung können dem Lawinenlagebericht entnommen werden: Der „LLB“ wird in allen Alpenländern regelmäßig von den Lawinenwarnzentralen veröffentlicht und gibt Auskunft über die aktuelle Lawinensituation, die Schneeverhältnisse für bestimmte Regionen und den Grad der Lawinengefahr.
Immer mehr Tourengeher nutzen Skipisten zum Aufstieg – im Rahmen des Trainings, auf dem Weg zu einer Hütte oder ins Gelände. Konflikte auf der Piste lassen sich vermeiden, indem Tourengeher für den Aufstieg gesperrte Gebiete und heikle Pistenbereiche wie Engstellen umgehen. Wichtige Tipps bieten die „DAV-Regeln für Skitourengeher auf Skipisten“.

Auf die richtige Ausrüstung kommt’s an

Zum Gelingen einer Alpintour gehört neben einer gründlichen Vorbereitung auch die richtige Ausrüstung – die Sportfachhändler, insbesondere in den DSV aktiv-Partnersportgeschäften, informieren kompetent über die unentbehrliche Grundausstattung und weitere Sicherheitsoptionen in Bezug auf Lawinengefahren. Unbedingt dabei sein sollten bei jeder Tour ein Lawinenverschüttetensuchgerät (LVS), eine Lawinenschaufel und eine Lawinensonde sowie gegebenenfalls ein ABS-Rucksack. Diese Notfallausrüstung gehört dabei aber nicht nur ins Gepäck, sondern sollte auch von jedem Tourengeher und Variantenfahrer korrekt angewendet werden können. Am besten sollte die Ausrüstung bereits am Abend zuvor gepackt und auf ihre Funktionstüchtigkeit geprüft werden. Besonderes Augenmerk sollte dabei auf neue Batterien im LVS-Gerät gelegt werden – Akkus sind in diesem Fall tabu! Um schnell Hilfe rufen zu können, ist ein Handy dienlich (internationale gültige Notrufnummer: 112). Aber nicht überall in den Bergen ist mit Empfang zu rechnen.

Tourengeher

Vor allem im Frühjahr: Wechsel-Outfit, Proviant und Sonnenschutz nicht vergessen

Gerade im Frühjahr ist mit wechselnden Temperaturen zu rechnen. Gut beraten ist, wer mit seiner Bekleidung auf diese Wetterverhältnisse reagieren kann. Wechsel-Wäsche nach dem Aufstieg gehört dazu. Auch ein Zwischensnack und Tee, Wasser oder Saftschorlen sollten unbedingt mit ins Gepäck. Bei den warmen Temperaturen steigt der beim Ausdauersport eh schon hohe Flüssigkeitsbedarf noch weiter an. In Unterzucker sollten Skitourengeher keinesfalls geraten, schließlich müssen auch für die Abfahrt im freien Gelände noch ausreichend Körner vorhanden sein. Die intensive Sonneneinstrahlung auf dem Berg und im weißen Schnee macht darüber hinaus einen ordentlichen Sonnenschutz unerlässlich! Am besten vorgesorgt hat, wer schon eine halbe Stunde vor Tourstart ausreichend Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor aufgetragen hat. Ein Lippenpflegestift schützt zusätzlich die Lippen vor dem Austrocknen. Selbstverständlich ist ein ausreichender Sonnenschutz für die Augen ein Muss!

Know-how und Versicherungsschutz

Was für Pistenfahrer gilt, ist auch für Tourengeher gültig: Bei aller Vorsicht kann auch auf einer Skitour ein Unfall passieren oder ein Ski im Gelände beschädigt werden. Wer vorsorgt, hat im Zweifelsfall weniger Ärger und bekommt die Kosten für einen Krankentransport oder Material-Ersatz schnell und unkompliziert erstattet. Mehr Informationen


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