Zum Skifahren braucht es vor allem eines: ausreichend Schnee! Bleiben die Schneefälle aus, sorgt technische Beschneiung für die weiße Pracht. Derzeit läuft die technische Schneeproduktion in den Skigebieten auf Hochtouren. Denn die technische Beschneiung sorgt für Schneesicherheit und ermöglicht damit den Skibetrieb vom Saisonbeginn bis über die Osterferien hinaus. DSV aktiv zeigt auf, worin sich Natur- und technisch erzeugter Schnee unterscheiden.
Ob natürlich gefallen oder technisch erzeugt - Schnee ist gefrorenes Wasser, das in Form von winzigen Eiskristallen auf die Erde fällt. Naturschnee und technischer Schnee unterscheiden sich jedoch mitunter deutlich in ihrer Konsistenz und sorgen für ein unterschiedliches Fahrgefühl.
Naturschnee entsteht aus kleinen Kristalle, die sich durch den Kontakt mit der kalten Luft formen und dabei Luft binden. Temperatur und Luftfeuchtigkeit sind die entscheidenden Faktoren, ob der Schnee trocken und pulvrig oder feucht und kompakt am Boden ankommt. Mithilfe von Schneekanonen oder Schneelanzen technisch erzeugter Schnee lässt sich kaum in vergleichbarer Qualität, Konsistenz und Masse herstellen.
Denn bei der Erzeugung von technischem Schnee können die feinen Wassertröpfchen nur bis zu einer gewissen Höhe und erst ab Temperaturen um den Gefrierpunkt aus den Düsen der Schneekanonen und -lanzen geblasen werden, damit sie sich in der Luft in Kristalle verwandeln - für die Produktion sind daher Minusgrade Voraussetzung! Da der Weg der Wassertropfen von den Düsen der Schneekanonen und -lanzen bis zum Boden relativ kurz ist, bleiben die sich bildenden Eiskristalle vergleichsweise klein und können kaum Luft einschließen. Der Schnee ist dadurch kompakter, seine Feuchtigkeit und Dichte sind um ein Vielfaches höher.
Aufgrund seiner Formbarkeit lässt sich technischer Schnee besonders gut zur Pistenpräparierung einsetzen. Die besonderen Eigenschaften technischen Schnees haben ihn zu einem wichtigen Faktor für die Präparierung von Rennstrecken gemacht. Dieser Schnee garantiert eine höhere Schneestabilität und ist heutzutage unverzichtbar für die Präparierung von Skirennstrecken geworden.
Auch wenn zum Ende der Saison aufgrund der wärmeren Temperaturen kein technischer Schnee mehr produziert wird, profitieren Skigebietsbetreiber und Skifans noch von den Schnee-Depots der Saison, die dann auch im Frühjahr noch für eine geschlossene Schneedecke sorgen.
Technischer Schnee bietet nicht nur Schneesicherheit, sondern trägt auch zur Sicherheit der Skisportler bei. In Zeiten geringer Naturschneehöhen hilft der technisch erzeugte Schnee dabei, Gefahrenstellen ausreichend abzudecken. Darüber hinaus schützt die dickere Schneedecke die Vegetation vor Schäden durch Skikanten und Pistenraupen.

Gleich und doch verschieden

Ob natürlich gefallen oder technisch erzeugt, im Grunde genommen ist Schnee gleich Schnee - gefrorenes Wasser, das in Form von winzigen Eiskristallen auf die Erde fällt. Ganz anders sehen das Skifahrer, die während der Wintersaison auf und abseits der Pisten ihrer Leidenschaft nachgehen. Sie wissen: Schnee ist eben nicht gleich Schnee. Denn Naturschnee und technischer Schnee unterscheiden sich mitunter deutlich in ihrer Konsistenz und sorgen für ein unterschiedliches Fahrgefühl.

Feine Details machen den Unterschied

Von leicht und pulvrig bis zu kompakt und griffig - die Beschaffenheit von Schnee und Piste kann sehr unterschiedlich ausfallen. Das hängt zum großen Teil davon ab, woher die Schneeflocken stammen. Naturschnee entsteht aus kleinen Kristalle, die sich durch den Kontakt mit der kalten Luft formen und dabei Luft binden. Entstehen die winzigen Eiskristalle weit oben in der Atmosphäre, haben sie auf dem Weg zur Erde viel Zeit und Möglichkeiten, sich mit anderen Wassertropfen zu verbinden und zu wachsen.
Dabei sind Temperatur und Luftfeuchtigkeit die entscheidenden Faktoren, ob der Schnee trocken und pulvrig oder feucht und kompakt am Boden ankommt. Ist die Luftfeuchtigkeit besonders hoch und die Temperatur am Boden mit Werten um den Gefrierpunkt niedrig, verschmelzen und verkleben die sternförmigen Kristalle in der Luft miteinander zu immer größeren Schneeflocken. Wird es kälter, fällt der Schnee nur noch in ganz feinen Kristallen. Sinken die Temperaturen weiter, verringert sich auch die Luftfeuchtigkeit, der Schnee bleibt dann als feine Pulverschicht auf den Pisten liegen.
Doch: Der beliebte „Powder" schafft es nur auf die Erde, wenn er aus der Atmosphäre stammt. Mithilfe von Schneekanonen oder Schneelanzen technisch erzeugter Schnee lässt kaum in vergleichbarer Qualität, Konsistenz und Masse herstellen.

Liegt und hält: Technischer Schnee schließt die Schneedecke

Bei der Erzeugung von technischem Schnee können die feinen Wassertröpfchen nur bis zu einer gewissen Höhe und erst ab Temperaturen um den Gefrierpunkt aus den Düsen der Schneekanonen und -lanzen geblasen werden, damit sie sich in der Luft in Kristalle verwandeln - für die Produktion sind daher Minusgrade Voraussetzung! Da der Weg der Wassertropfen von den Düsen der Schneekanonen und -lanzen bis zum Boden relativ kurz ist, bleiben die sich bildenden Eiskristalle vergleichsweise klein und können kaum Luft einschließen. Der Schnee ist dadurch kompakter, seine Feuchtigkeit und Dichte sind um ein Vielfaches höher.
Aufgrund seiner Formbarkeit lässt sich technischer Schnee besonders gut zur Pistenpräparierung einsetzen. Hier ist vor allem ein harter und glatter Untergrund gefragt, der auch die Skiwahl beeinflusst. Die besonderen Eigenschaften technischen Schnees haben ihn zu einem wichtigen Faktor für die Präparierung von Rennstrecken gemacht. Dieser Schnee garantiert eine höhere Schneestabilität und ist heutzutage unverzichtbar für die Präparierung von Skirennstrecken geworden.
Auch wenn zum Ende der Saison aufgrund der wärmeren Temperaturen kein technischer Schnee mehr produziert wird, profitieren Skigebietsbetreiber und Skifans noch von den Schnee-Depots der Saison, die dann auch im Frühjahr noch für eine geschlossene Schneedecke sorgen.

Erhöhte Sicherheit im Skigebiet

Technischer Schnee bietet nicht nur Schneesicherheit, sondern trägt auch zur Sicherheit der Skisportler bei. In Zeiten geringer Naturschneehöhen hilft der technisch erzeugte Schnee dabei, Gefahrenstellen ausreichend abzudecken und damit die Skisportler zu schützen. Ein weiteres Plus ist, dass die dickere Schneedecke die Vegetation vor Schäden durch Skikanten und Pistenraupen schützt und so die Hänge unter den Pisten weniger beansprucht werden.

Mit DSV aktiv-Skiversicherungen auf der sicheren Seite

Ob Fahrten auf griffigem Schnee oder im "Powder", auf technischem Schnee oder auf Naturschnee - eine DSV aktiv-Mitgliedschaft inklusive Skiversicherung ist für jeden Wintersportler sinnvoll. Sie greift bei Unfall und Krankheit sowie bei Schäden an Ski, Snowboard und Skihelm. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.


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