DSV aktiv-Serie – Von Experten für Experten

Profitipps von DSV aktiv: Die gibt's in der Newsletterserie „Von Experten für Experten“. In einer mehrteiligen Reihe haben die Ski-Experten bereits über den richtigen Skischuh, die Daten auf den Ski, den optimalen Skiservice und die Preisspanne beim Skikauf aufgeklärt. Mit kurzen Statements des DSV-Sicherheitsexperten Andreas König zu drei weiteren Wintersport-Themen setzt DSV aktiv die Serie nun fort.

Fachwissen für die Piste

Wie bringe ich meine Ausrüstung sicher ins Skigebiet? Tut's eine Sonnenbrille für's Skifahren auch? Und wie werde ich schnell fit für die Piste? Die Antworten liefert DSV-Sicherheitsexperte Andreas König in der Newsletterserie „Von Experten für Experten“. Die Fortsetzungsreihe erscheint als dreiteilige Serie. Neben Hintergrunderklärungen bietet DSV aktiv viele wichtige Tipps und Tricks rund um die beliebteste Wintersportart.

Die Themen der Fortsetzungsserie „Von Experten für Experten“:

Teil 1: Wie transportiere ich meine Ski bestmöglich?
Teil 2: Sonnenbrille vs. Skibrille
Teil 3: Aufwärmen vorm Skifahren?

Teil 1: Wie transportiere ich meine Ski bestmöglich?

Andreas König: "Bei einer Fahrt in die Berge wird es im Auto oft eng. Vor allem die Skiausrüstung ist sperrig und kann im Wageninnern durchaus zu einem Sicherheitsrisiko werden. Damit Wintersportler ohne Zwischenfälle im Skigebiet ankommen, sollte die Skiausrüstung immer richtig eingeladen und für die Ski ein sicherer Transportplatz geschaffen werden. Dafür gibt es drei Möglichkeiten: ein Transport im Auto, auf einem Skiträger oder in der Dachbox.

In einen PKW (auch Kombi, Van oder Geländewagen) passen Ski meist nur mit umgeklappter Rückbank. Wer die gesamte Wintersportausrüstung im Auto ins Skigebiet transportieren muss oder möchte, muss vor allem die Ski gut fixieren und nach Möglichkeit so festzurren, dass sie nichts in Bewegung versetzen kann. Nur so lässt es sich vermeiden, dass die Ski beim Abbremsen durch das Wageninnere fliegen. Einige Autos verfügen über Zurrmittel-Vorrichtungen im Inneren und Durchladeöffnungen zum Kofferraum. Längere Ski lassen sich dort gut verstauen.

Wer sein Auto für den nächsten Skiurlaub startklar macht, investiert am besten in ein System, mit dem sich zumindest die Ski außerhalb des Wagens transportieren lassen: Spezielle Skiträger bieten auf dem Autodach Platz für bis zu sechs Paar Ski. Zu empfehlen sind abschließbare Skiträger zur Diebstahlsicherung. Die Montage funktioniert in der Regel ebenso wie das Be- und Entladen einfach und schnell. Um die Ski vor aufgewirbelten Schmutz- und Salzpartikeln der Straße sowie vor Rost zu schützen, ist die Anschaffung eines Skisacks wichtig. Damit keine verlorenen Ski den Straßenverkehr gefährden: Bitte bei der Montage immer ganz genau an die Bedienungsanleitung des Herstellers halten! Die maximale Fahrgeschwindigkeit mit dem Dachaufbau darf nicht überschritten werden.
Tipp: Die Ausrüstung immer mit den Skispitzen nach hinten befestigen!

Sehr praktisch, nicht nur für den Transport der Wintersportausrüstung, ist eine Dachbox. Sie bietet enormen zusätzlichen Stauraum für Ski und leichtes Gepäck und schafft im Wageninnern Platz für eine entspannte Fahrt ins Skigebiet. Wer auf Nummer sicher gehen will, entscheidet sich für ein verschließbares Exemplar. Aber Achtung: Nicht jede Dachbox passt auf jedes Autodach – also unbedingt vor dem Kauf schlau machen! Zur Befestigung werden die Dachträger der Boxen an der Reling oder über Klemmen befestigt, die sich in den Türöffnungen einhaken lassen. Sämtliche Verschraubungen sollten regelmäßig geprüft und gegebenenfalls nachgezogen werden. Außerdem ist eine zusätzliche Befestigung der Ski in der Box zwingend notwendig! Wer darauf verzichtet, riskiert schwere Unfälle: Denn bei einer Vollbremsung können die Ski unter Umständen die Kunststoffwand der Dachbox durchbohren."


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