Skistöcke als Rhythmus-, Gleichgewichts- und Anschubhilfe

Tipps zur Ausrüstung

DSV Skiversicherungen

Sicher ist sicher!

mehr erfahren

Auch wenn beim Skifahren sonst echte Beinarbeit gefragt ist – um in Fahrt zu kommen, Schwung zu holen oder das Gleichgewicht optimal zu halten, ist auch die Anschubkraft aus den Armen und damit der Einsatz von Skistöcken notwendig. Für die meisten Skifahrer eignen sich gerade, nicht gebogene Allround-Stöcke. Bei Freeride- oder Skitouren sind dabei Stöcke mit breiteren Tellern sinnvoll, die einen besseren Halt im weichen Tiefschnee ermöglichen. Auf präparierten Pisten sind eher kleinere Teller zu empfehlen, die weniger Gewicht haben und nicht so schnell hängen bleiben. Am meisten Sicherheit bieten Modelle, die der DIN-Norm 7331 entsprechen. Wichtig bei der Wahl des richtigen Modells: der Skistock muss zum Fahrer passen und die optimale Länge besitzen – Unter- und Oberarm sollten beim Greifen des Stockes einen 90-Grad-Winkel bilden (Körpergröße x 0,7). Längenverstellbare Skistöcke sind vor allem für Kinder und Skitourengeher sinnvoll. Die Wahl der richtigen Langlauf-Stöcke ist von der bevorzugten Technik abhängig. Für die Diagonaltechnik empfehlen sich Stöcke, die bis zur Schulter (sportliche Läufer) bzw. bis zur Achsel (Einsteiger) reichen (Körpergröße x 0,85) und über einen größeren Teller verfügen. Für Skating-Fans sollten die Langlaufstöcke bis zur Mund- bzw. Kinnhöhe reichen (Körpergröße x 0,9) und etwas kleinere Teller haben. Die Schlaufe am Griff muss gerade bei Langläufern immer individuell anpassbar sein.

Auch wenn beim Skifahren sonst echte Beinarbeit gefragt ist – auf Skistöcke wollen die wenigsten Skifahrer verzichten. Aus gutem Grund: Die Stöcke dienen als Anschub- und Gleichgewichtshilfe und sorgen als Taktgeber für rhythmische Schwünge. Um die Stöcke optimal einsetzen zu können, sollten Skifahrer immer darauf achten, zum richtigen Stock mit der korrekten Länge, der optimalen Form und den benötigten Eigenschaften zu greifen.

Gerade, gebogen, mit kleinem oder großem Teller

Solange es nicht im High-Speed-Tempo wettkampfmäßig in Richtung Tal geht, eignen sich für die meisten Skifahrer gerade, nicht gebogene Allround-Stöcke. Sie lassen sich vielfältig einsetzen, und sind beim genußorientierten Fahren und sportlichen Carven auf präparierten Pisten ebenso geeignet, wie auf Buckelpisten und im nicht-präparierten Gelände. Achten sollten Skifahrer allerdings auf die Größe der Teller ihrer Skistöcke. Gerade bei Freeride- oder Skitouren sind breitere Teller sinnvoll, die einen besseren Halt im weichen Tiefschnee ermöglichen. Auf präparierten Pisten sind eher kleinere Teller zu empfehlen, die weniger Gewicht haben und nicht so schnell hängen bleiben.

Auch beim Skistock auf Nummer sicher gehen

Damit die Skistöcke bei Stürzen nicht zur Gefahr werden, sollten sie der DIN-Norm 7331 entsprechen: Die Norm regelt unter anderem, dass der Stock bei einem Sturz knicken muss, ohne dabei zu brechen. Ebenso sollen sich die Schlaufen im Falle eines Sturzes oder beim Hängenbleiben öffnen oder von den Griffen am Skistock lösen. Einige Stöcke verfügen zudem über Klicksysteme, bei denen sich die Schlaufen bei bestimmten Zugkräften automatisch öffnen. So werden Verletzungen verhindert.

Leicht und griffig: Skistock nach Maß

Wie beim Ski, Skischuh und Helm, sollte auch der Skistock zum Skifahrer passen und die richtige Länge aufweisen, damit das Gleichgewicht nicht verloren geht oder der Skistock ins Leere schwingt. Um herauszufinden, ob der Stock die richtige Länge besitzt, hält man diesen umgedreht und unterhalb des Tellers, so dass der Griff in Richtung Boden zeigt. Wenn Unter- und Oberarm einen 90-Grad-Winkel einnehmen, sobald der Griff den Boden berührt, hat der Stock die richtige Länge. Die Länge lässt sich auch berechnen. Dafür muss lediglich die Körpergröße mit dem Faktor 0,7 multipliziert werden. Längenverstellbare Skistöcke sind vor allem für Kinder und Skitourengeher sinnvoll, da die Stöcklänge so "mitwachsen" bzw. an das Geländeprofil angepasst werden kann. Alpinisten, die sportlich unterwegs sind, setzen hingegen eher auf Skistöcke mit geringerem Gewicht. Die meisten Skistöcke werden heutzutage aus leichtem, äußerst belastbarem Carbon hergestellt. Auch hier sollte darauf geachtet werden, dass nur Stöcke im Einsatz sind, die mit der DIN-Norm 7331 gekennzeichnet sind. Wer Skistöcke aus Aluminium besitzt, die sich nach einem Sturz verbogen haben, sollte diese unbedingt austauschen. Schnell können sie beim nächsten Sturz ganz durchbrechen und durch die spitzen und scharfen Bruchstellen ein erhebliches Verletzungsrisiko darstellen.

Skistöcke al Anschubhilfe

Mehr Länge für Loipenfans

Im nordischen Skisport ist die Länge der Langlaufstöcke, die heute überwiegend aus Glasfaser und Carbon hergestellt werden, von der Technik abhängig. Denn für die klassische Technik muss eine andere Stocklänge gewählt werden, als für das Skating. Wer sich auf der Loipe für Diagonaltechnik entscheidet, sollte mit einem Stock unterwegs sein, der bis zur Schulter (sportlicher Läufer) bzw. bis zur Achsel (Einsteiger) reicht und über einen größeren Teller verfügt. Für Skating-Fans sind Langlaufstöcke gedacht, deren Länge bis zur Mund- bzw. Kinnhöhe reicht und die vergleichsweise etwas kleinere Teller haben. Die optimale Länge lässt sich auch hier ganz leicht berechnen: Für Stöcke, die in der klassischen Langlauftechnik eingesetzt werden, gilt die Faustformel Körpergröße x 0,85. Langläufer, die auf Loipen die Skating-Technik anwenden, orientieren sich an der Faustformel Körpergröße x 0,9. Damit der Stock für effektiven Vorschub sorgen kann, sollte die Schlaufe am Griff individuell anpassbar sein. So wird verhindert, dass der Stock komplett aus der Hand gleitet, sobald diese geöffnet wird.

Als DSV aktiv-Mitglied keine Sorge vor Skistockschäden

Je hochwertiger das Material, desto kostspieliger sind Alpin- und Langlaufstöcke. Ärgerlich, wenn sie beschädigt oder gestohlen werden. Auf der sicheren Seite sind DSV aktiv-Mitglieder, die über das Versicherungspaket CLASSIC PLUS verfügen. Die Versicherung greift sowohl bei Skistockschäden, als auch bei Diebstahl. Information dazu finden Sie hier.


Weitere Tipps & Infos:

Rund um den Skisport

Skifahren im Sommer: Die besten Spots fürs "Wintervergnügen"

Euch kribbelt's auch im Sommer noch beim Gedanken an traumhafte Abfahrten und grenzenlosen Skispaß? …mehr

Rund um den Skisport

Raus in die Berge – Skisport effizient und sicher fördern

Im oberbayerischen Rottach hat letztes Wochenende die Jahres-Arbeitstagung der DSV-Familie stattgefunden. …mehr

Rund um DSV aktiv

Stellenanzeige: Sachbearbeiter/in Warenwirtschaft und Ver...

Wir suchen: Sachbearbeiter/in Warenwirtschaft und Vertrieb (m/w/d) in Teilzeit (ca. 30 Stunden-Woche) …mehr

Rund um DSV aktiv

Stellenanzeige: Auszubildende/n Kauffrau/-mann für Büroma...

Wir suchen: Auszubildende/n Kauffrau/-mann für Büromanagement (m/w/d) …mehr

Wussten sie schon?

Bei den meisten Beschädigungen ihrer neuen Ski (z. B. Kantenriss, Stauchung) handelt es sich nicht um Garantiefälle. Lieber gleich auf Nummer sicher gehen. Mit den DSV-Skiversicherungen sind alle eigenen und gewerblich gemieteten Ski versichert.