DSV skiTEST 2016/2017

Von wegen kalter Kaffee

Die DSV aktiv-Kaufberatung: Racecarver, Genusscarver oder Offpiste-Ski? Skimodelle gibt es in Hülle und Fülle. DSV aktiv zeigt den Weg zum Traumski und wirft einen Blick hinter die Kulissen des DSV skiTEST.

Racecarver gibt es gefühlt schon immer. Allmountain-Ski? Sind doch auch ein alter Hut. Ach ja, die Genusscarver – die locken mich auch nicht hinterm Ofen hervor … Sind Sie auch der Meinung, sich im Dschungel der Skikategorien und -modelle richtig auszukennen. So gut, dass Ihnen keiner ein X für ein U oder einen Milchkaffee für einen Latte macchiato verkaufen kann? Aber ähnlich den Kaffeegetränken, bei denen es mittlerweile neben dem bekannten Espresso, Cappuccino und dem traditionellen Filterkaffee noch eine Vielzahl an Abwandlungen und anderen Getränken gibt, ist das Angebot im Skimarkt ebenfalls sehr breit gefächert. Und Jahr für Jahr schafft es die Skiindustrie, eigentlich bekannte Skikategorien weiterzuentwickeln oder gar neu zu definieren, und somit den Anwendungs- oder Zielgruppenbereichen zu öffnen. Dabei helfen neue Materialien oder Fertigungstechniken ebenso wie offensichtliche Veränderungen am Shape oder der Aufbiegung – wie seinerzeit beim Ur-Carver oder heute den Modellen mit Rocker-Technologie. Und um bei dieser Vielfalt an Kategorien und Modellen den Überblick zu behalten, ist der DSV skiTEST seit Jahrzehnten bereits ein bewährter Ratgeber und Kaufberater.

Es gibt viele gute Skimodelle auf dem Markt, das beweist auch das Feedback der verschiedenen Testgruppen des DSV skiTEST – aber sie müssen vom Charakter her zum Fahrer, seinen Vorstellungen vom Skifahren und seinem Fahrkönnen passen. Was bringt schließlich der beste Racecarver, wenn ein Genuss-Skifahrer ihn kaum beherrschen kann?

Drei Wochen DSV skiTEST bei perfekten Bedingungen, die alles widerspiegelten, was der Winter zu bieten hat, insgesamt über 60 motivierte Tester, knapp 150 Paar nagelneue Testski der Saison 2016/17 und neben der vielen Arbeit auch eine ganze Menge Spaß – so lässt sich der diesjährige DSV skiTEST in Obergurgl zusammenfassen.

Wie seit Jahren bewährt, konnte die Skiindustrie in jeder der insgesamt 10 Testkategorien (neben dem Test in Obergurgl wurden noch Ski in den Kategorien Freeride und Skitour getestet) jeweils ein Testmodell im Auslieferungszustand anliefern, welches von der DSV-Testcrew abgeklebt wurde, um eine Beeinflussungdurch das Design zu vermeiden. Die Skihersteller entscheiden hierbei eigenständig, ob sie am DSV skiTEST teilnehmen und wenn ja, welche Kategorien sie bestücken. Kosten entstehen hierbei für die Skihersteller, außer der Anlieferung der Testski, keine.

Nachdem die 12-köpfige Profi -Test-Crew in der ersten Woche die in die Kategorien Racecarver, Sportcarver, Genusscarver, Allmountain-Ski, Lady-Sportcarver, Lady-Allmountain-Ski, Offpiste-Ski und Innovationen unterteilten Modelle eingehend getestet hatte, ging es in der zweiten bzw. in diesem Jahr ausnahmsweise dritten Testwoche für die Vergleichsgruppen darum, die Ergebnisse zu überprüfen. 18 DSV aktiv-Mitglieder, internationale Medienpartner aus Tschechien und Holland sowie ca. 30 Sportfachhändler haben dabei die Testski eingehend unter die Lupe genommen.

Anhand der somit erzielten Daten hat die Sporthochschule Köln in bewährter Manier die Auswertung der Ergebnisse übernommen. Optimale äußere Voraussetzungen und eine perfekt präparierte Piste – hier gebührt den Mitarbeitern der Bergbahnen

Obergurgl/Hochgurgl ein besonderer Dank – waren die Grundvoraussetzung, um den standardisierten Testablauf nach DIN/ISO 8783 bei möglichst konstanten und somit aussagekräftigen Pisten- und Witterungsverhältnissen durchzuführen.

Konzentriert und mit Feingefühl machen sich die Tester an die Arbeit, um die unterschiedlichsten Modelle auf einem genau festgelegten Testparcours zu testen und hinterher jedes Mal akribisch die Testbogen auszufüllen. Das erfordert nicht nur Konzentration, sondern auch gehörige Power in den Beinen. Entsprechend wächst mit jedem Tag der Respekt vor den Mitgliedern des DSV skiTEST-Profi-Team, denn diese haben mit den Spezial-Kategorien, wie Freeride- Innovations- und Touren-Ski, ein noch umfangreicheres Testfeld zu beurteilen.

Entsprechend finden Sie in den gro-ßen Skitests in dieser und in den kommenden DSV aktiv Ski & Sportmagazin-Ausgaben klare Zielgruppen-Zuordnungen in den Testbriefen. Darüber hinaus zeigt Ihnen  unsere Kaufberatung, wie Sie in nur 4 Schritten Ihren ganz persönlichen Traumski finden können. So ausgestattet und im Sportfachgeschäft auch noch gut beraten, steht einem erfolgreichen Skikauf nichts mehr im Wege. Dann kann er kommen: Der erste Skitag der Saison – mit neuen Ski und völlig neuem Fahrgefühl. Ob Sie letztendlich zum Allmountain-Ski, zum Sportcarver oder zum Offpiste-Modell greifen, ist Geschmackssache – und vergleichbar damit, ob Sie eher zum klassischen Filterkaffee oder zum Cappuccino tendieren. Wichtig ist, dass der Ski zu Ihren Vorlieben passt und Sie Spaß damit haben – denn alles andere ist kalter Kaffee!

 
Video: DSV skiTEST "Ein Blick hinter die Kulissen"

In 4 Schritten zum Traumski

1.

Skifahrer-Typ

Damit Sie Ihren persönlichenTraumski finden, ist eine ehrliche Selbsteinschätzung das A und O. Analysieren Sie, welcher Fahrertyp Sie wirklich sind. Die Aufstellung hier hilft Ihnen dabei weiter.

2.

Ski-Kategorie

Bis zu Ihrem persönlichen Traumski ist es nicht mehr weit. Damit Sie Ihren Traumski finden, hilft Ihnen die Tabelle, anhand Ihres Skifahrer-Typs und Ihrer Vorlieben, bei der Bestimmung der Ski-Kategorie weiter.

3.

Testbriefe

Der persönliche Traumski. Übersichtlich und prägnant auf den Punkt gebracht - die Testbriefe des DSV skiTEST verraten Ihnen, welcher Ski der richtige für Sie ist.


4.

Längencheck

Der finale Längencheck. Länger oder kürzer?
Die Antwort darauf hängt am wenigsten von der Körpergröße ab.


Unsere Testkategorien


DSV skiTEST-Archiv

Hier finden sie die Testergebnisse des DSV skiTEST der vergangenen Jahre .

weiter