Fit für den Winter: Mit Radtraining optimal in die Wintersaison starten

Freizeit & Fitness

Für die Meteorologen hat der Herbst bereits begonnen. Höchste Zeit, fit für die kommende Wintersaison zu werden. Was bietet sich da besser an, als die goldenen Herbsttage zu nutzen und aufs Rad zu steigen. Ganz egal, ob Mountainbike, Rennrad, Gravelbike oder E-Bike. Wer im Winter fit sein will, der sollte jetzt in die Pedale treten, um die Grundlagenausdauer aufzubauen. Schließlich muss für die kommende Skisaison die konditionelle Basis stimmen.

Radfahren – ideales Ganzkörpertraining
Und radeln bringt’s: Eine Radtour im flachen Gelände oder in den Bergen macht nicht nur Spaß, sondern hat auch positive Effekte auf die Fitness und die Gesundheit. Radfahrern eignet sich besonders, um die Ausdauer und Kraftausdauer zu trainieren. Es stärkt Herz, Lunge, Kreislauf und regt den Stoffwechsel an. Studien zeigen, dass das Risiko für einen Herzinfarkt durch regelmäßiges Radtraining gesenkt und die Lebensspanne verlängert werden.

Bauch, Beine, Po und noch mehr
Auch die DSV-Skiprofis sitzen regelmäßig auf dem Rad. Das Training ist eine willkommene (gelenkschonende) Alternative zum Joggen, Trailrunning oder zu Kraft-Einheiten im Fitnessstudio. Radfahren trainiert nahezu alle Muskeln – Beine, Po und Rücken genauso wie Arme, Schultern und Nacken.

Abschalten vom Alltag und Stress abbauen
Ein weiterer Effekt: Auf der Radtour können Sie so richtig abschalten und Stress abbauen. Denn wer regelmäßig draußen in der Natur seine Runden dreht, stärkt nicht nur das Herz-Kreislaufsystem und baut Muskeln auf, sondern versorgt den Körper auch mit ordentlich Glückshormonen.

Lieber öfters und kürzer trainieren
Für Hobbyfahrer gilt: lieber öfters und kürzer. Das arbeitsfreie Wochenende bietet sich für längere Touren an, doch Hobbyfahrern sollten versuchen, auch unter der Woche aufs Rad zu steigen. Ideal wäre es, alle zwei bis drei Tage eine Trainingsrunde zu absolvieren. Für diejenigen, die wenig Zeit haben, bietet sich vielleicht auch der Arbeitsweg als Trainingsrunde an. Das schont angesichts der hohen Spritpreise nicht nur das Portemonnaie, sondern spart auch CO2 ein und schont so das Klima.

Rennrad, Mountainbike und Co - eine Frage der Haltung
Rennrad, Trekkingbike, Mountainbike, Gravelbike, E-Bike – die Auswahl an Fahrräder ist groß. Wer lieber bei hohem Tempo viel Strecke machen möchte, wählt das Rennrad. Wer die Abwechslung und Herausforderung im Gelände sucht, setzt sich aufs Mountainbike oder Gravelbike. Die mittlerweile etablierten E-Bikes ermöglichen nicht nur älteren Menschen einen flotten Anstieg auf so manche Almhütte.

Auf dem Rennrad eine gute Figur machen
Schmale Reifen, dünner Sattel, gebogener Lenker: Wer die Geschwindigkeit liebt und gerne Kilometer abreißt, für den ist das Training mit dem Rennrad eine gute Vorbereitung. Auch hier zählt Regelmäßigkeit: lieber öfters und kürzer als nur einmal die Woche eine lange Tour fahren. Mit der Zeit können Trainingszeit und -umfang gesteigert werden. Längere Pausen oder längere Auszeiten sollten dabei möglichst vermieden werden. Wer krank ist oder aus beruflichen Gründen pausieren muss, sollte wieder langsam mit dem Training beginnen. Für Anfänger gilt: Auf den Körper hören! Wer noch nicht lange im Sattel sitzt, dürfte nach den ersten Ausfahrten seine Muskeln spüren. Gegen die Verspannung helfen Dehnübungen, Faszientraining und die Stärkung der Rumpfmuskulatur. Mit der Zeit gewöhnt man sich an die Sitzposition.

Mit dem Mountainbike durchs Gelände
Beim Mountainbiken lässt sich das Fitnesstraining prima mit dem Naturerlebnis kombinieren. Die Fahrt durchs Gelände fördert viele Fähigkeiten, die der Skisportler im Winter benötigt – unabhängig vom Leistungsniveau und egal in welcher Disziplin. Besonders längere Touren im nicht so schwierigen Gelände sind gut geeignet, die aeroben Fähigkeiten zu trainieren und sollten daher auch bei Alpinskifahrern am Anfang der Saison regelmäßig auf dem Programm stehen. Bei längeren Anstiegen und steileren Passagen ist neben der Ausdauer auch Kraft, vor allem die der unteren Extremitäten, gefordert. So profitieren Wintersportler auf der Piste wie in der Loipe von jedem Höhenmeter, den sie in der Vorbereitung auf dem Bike absolviert haben.

Kraftausdauer zählt auf der Piste und in der Loipe
Insbesondere die Kombination aus Kraft und Ausdauer, die sogenannte Kraftausdauer, ist für Alpinskifahrer wie für Skilangläufer die wichtigste konditionelle Fähigkeit. Ob beim Bergauffahren die Kraft oder die Ausdauer im Vordergrund steht, kann jeder Biker selbst mit der Gangschaltung bestimmen. Je schwerer der Gang, desto niedriger ist die Trittfrequenz und umso kraftorientierter das Training. Die Fahrt um enge Kurven und auf holprigen Wegen schulen außerdem das Gleichgewicht. Und das schnelle Reagieren auf Hindernisse verbessert die visuelle Wahrnehmung und die Reaktionsschnelligkeit.

Gravelbike – ein Rad für alle Fälle
Gravelbikes erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Es ist eine Mischung aus Rennrad und Mountainbike. Die Räder sind dicker als beim Rennrad und haben ein gutes Profil. Bei der Fahrt über Schotterpisten oder den ein oder anderen Trail muss niemand einen Platten fürchten. Das Gravelbike lässt sich vielseitig einsetzen. Besonders beliebt sind sogenannte Bikepacking-Touren abseits der Asphaltstrecken, bei denen Radfahrer mit wenig Gepäck über mehrere Tage unterwegs sind.

Ausrüstungs-Tipp: Auf den Sattel kommt es an
Egal, ob Sie mit einem Rennrad, Mountainbike oder Gravelbike fit für die Skisaison werden: Jedes Fahrrad hat eine Vielzahl von Einstellungsmöglichkeiten, hier entscheiden individuelle Vorlieben. Besonders wichtig: Ein bequemer Sattel sorgt für ungetrübten Fahrspaß, die Sitzbeinhöcker des Sportlers entscheiden über Breite und Polsterung des Sattels. Die Sattelhöhe ist optimal, wenn das Bein am unteren Kurbeltotpunkt nahezu gestreckt ist. Außerdem sollte der Sattel waagerecht eingestellt werden.

Gute Kraftübertragung durch Klickpedale
Ebenfalls zu empfehlen sind Klickpedale. Sie garantieren eine gute Kraftübertragung. Der Druck auf die Pedale wird durch eine Zugbewegung ergänzt, das führt zu einem gleichmäßigen und somit kraftsparenden Bewegungsablauf. Außerdem ist durch die feste Verbindung zwischen Schuh und Pedale eine optimale Fußstellung garantiert. Für die Montage und Justierung der Pedalplatten sollte ein Fachhändler aufgesucht werden. Unverzichtbar in Sachen Ausrüstung ist auch ein Helm. Er kann bei einen Unfall Kopfverletzungen verhindern.

Zusatzversicherungen für Radsportler
Nicht alle Versicherungspakete decken Bergungskosten, die bei einem Unfall entstehen können. DSV aktiv bietet mit seinen Zusatzversicherungen, wie z.B. der 4-Jahreszeiten Combi auch außerhalb des Winters interessante Angebote an. Alle Information zu den DSV-Skiversicherungen und den Zusatzpaketen finden Interessierte hier.

 


Weitere Tipps & Infos:


Wussten sie schon?

Bei den meisten Beschädigungen ihrer neuen Ski (z. B. Kantenriss, Stauchung) handelt es sich nicht um Garantiefälle. Lieber gleich auf Nummer sicher gehen. Mit den DSV-Skiversicherungen sind alle eigenen und gewerblich gemieteten Ski versichert.