Freizeit & Fitness

Hüttentouren: Hoch hinaus mit kleinem Gepäck

Übernachten in luftiger Höhe
Weitwandern inklusive Hüttenübernachtung, bei manch jüngerem Bergfex hält sich die Begeisterung bei solch einem Vorschlag häufig erst einmal in Grenzen. Weitwandern, das klingt eben irgendwie nach so einem Erwachsenending — und jeder Menge Kilometer, die bergauf und bergab zurückgelegt werden müssen. Umso wichtiger ist es, eine mehrtägige Hüttentour mitsamt Kindern so altersgerecht und spannend wie möglich zu gestalten, damit diese auch wirklich als tolles Erlebnis in Erinnerung bleibt.

Wie viele Tage für eine Hüttenwanderung mit Kindern einplanen
Das sollten Eltern ganz individuell entscheiden. Gerade mit jüngeren Kindern reichen oft schon ein bis zwei Nächte in einem Familienzimmer. Hütten, die nur über ein Lager verfügen, sollte man erst ab einem Alter von etwa sechs bis acht Jahren ansteuern. Je nach Alter und Wandererfahrung der Kinder sind drei Etappen ideal, wobei die Länge zwischen den Etappen entscheidend ist. Ab etwa 11 Jahren sind auch etwas längere Touren möglich. Wer sich unsicher ist, was die optimale Länge betrifft, kann sich an folgenden Richtwerten orientieren:
• 4–6 Jahre: 4–7 km
• 6–11 Jahre: 6–15 km
• 11–14 Jahre: Anspruchsvollere Touren & Mehrtagestouren möglich
Bitte immer einplanen: Viele Pausen und Zeit, um so manche Schätze am Wegesrand zu entdecken.
Grundsätzlich gilt: Die Routen sollten immer zum Bewegungsdrang der Kinder passen und technisch nicht zu anspruchsvoll sein. Lieber etwas zu leicht als zu schwer.

Der richtige Zeitpunkt
Mehrtägige Wanderungen inklusive Hüttenübernachtung sind beliebter denn je. Die heißen Sommermonate sollte man aber gerade mit Kindern eher ausklammern. Zum einen auf Grund der Temperaturen, zum anderen auf Grund des oft hohen Gewitterrisikos. Perfekt geeignet sind der Spätsommer und der Herbst. Allerdings sind die Schlafplätze für diesen Zeitraum ziemlich begehrt und häufig schon im Frühjahr restlos ausgebucht. Ein Blick lohnt sich dennoch. Auch kurzfristig stehen immer wieder Plätze zur Verfügung. Und für die Hüttenübernachtungs-Premiere sind ein bis zwei Nächte manchmal schon völlig ausreichend.

Bitte (ab)melden…
Wer eine Route mitsamt Übernachtungsmöglichkeiten gebucht hat, sollte im Fall, dass etwas dazwischenkommt, unbedingt stornieren. Zum einen freut sich meist ein anderer über den frei gewordenen Platz, zum anderen aus Sicherheitsgründen. Gerade in bewirtschafteten Hütten empfangen Hüttenwirte ihre Übernachtungsgäste oft noch selbst. Taucht ein Gast nicht auf und ist auch nicht erreichbar, kann es schließlich sein, dass auf dem Weg zur Hütte etwas passiert ist und die Bergwacht auf die Suche geschickt wird. Apropos: Bei Übernachtungen in bewirtschafteten Hütten immer an ausreichend Bargeld denken!

Packen: So wenig wie nötig, so leicht, wie möglich!
Bringt der Rucksack mehr als max. ein Fünftel des eigenen Körpergewichts auf die Waage, heißt es: Ausmisten. Als Orientierung: Für eine Wochenend- oder dreitägige Tour reicht ein Rucksack mit maximal 35 Litern Fassungsvermögen locker aus. Wechselkleidung aus leichtem und je nach Wetter wärmendem Material, Regenjacke, Baseball-Cap, Hüttenschuhe, ein kleines Reisehandtuch und ein Kulturbeutel mit den wichtigsten Utensilien (ebenfalls im kleinen Reiseformat) sowie Ohrstöpsel (bei Mehrbettzimmern oder im Lager) gehören neben dem Personalausweis, einer Taschenlampe, Sonnenbrille, Sonnencreme, dem Erste-Hilfe-Set, einem Beutel für Schmutzwäsche und einem Hüttenschlafsack unbedingt ins Gepäck.
Leichte Gegenstände wandern ins Bodenfach. Schwerere Gegenstände wie Trinkflaschen werden nah am Schulterbereich, Wechselkleidung im äußeren Bereich des Hauptfachs und kleine Utensilien im Deckel verstaut.
Tipp für Übernachtungen in Selbstversorgerhütten: Sie sind fast immer mit Geschirr und Kocher ausgestattet. Wer seine Lebensmittel im Vorfeld abmisst und auf Instantprodukte, Porridge, Nüsse, Teebeutel und Nudeln setzt, kann hier schon eine Menge Gewicht einsparen.

Mitgliedschaften mit Zusatzversicherungen für den Sommersport
Wer das ganze Jahr über sportlich aktiv ist, sollte auch für den Fall richtig vorsorgen. DSV aktiv bietet innerhalb seiner Mitgliedschaften inkl. Versicherungspaket auch Zusatzversicherungen, wie z.B. die 4-Jahreszeiten Combi. Dank ihr gilt die bewährte DSV aktiv-Sicherheit auch für alle Sommersportarten. Information zu den DSV-Skiversicherungen und den Zusatzpaketen sind hier zu finden.

Bild: AdobeStock_238902714

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