Rund um den Skisport
So finden Familien das passende Skigebiet
Die beliebteste Zeit für einen Skiurlaub? Für Familien mit schulpflichtigen Kindern sind es - ganz klar - die Faschingsferien, die meist auf den Februar fallen, wenn die Chance auf Schneesicherheit am größten ist. Entsprechend gut besucht sind nicht nur die Pisten, sondern auch die Unterkünfte, die oft schon Monate im Voraus ausgebucht sind. Aber auch wer kurzfristig Ausschau hält, findet oft noch ein Last Minute-Übernachtungsplätzchen für die eine oder andere Nacht. Wohin die Reise gehen soll, hängt von den eigenen Wünschen und Erwartungen ab. Während die größeren Skigebiete endlose Pistenkilometer und eine lebhafte Après-Ski-Szene bieten, überzeugen die Kleineren mit Ruhe, Familienfreundlichkeit, überschaubaren Pisten und oft günstigeren Preisen.
Skigebietswahl für Familien mit kleineren Kindern & Anfängern
Familien mit Zwergerl-Skifahrern und Einsteiger sind in kleineren, erschwinglichen Skigebieten mit kinderfreundlichen, nah beieinander liegenden Pisten und qualifizierten Kinder-Skischulen gut aufgehoben. Die Anzahl der Pistenkilometer kann sich auch hier sehen lassen und liegt meist im zweistelligen Bereich. So wartet das Skigebiet Feldberg im Hochschwarzwald z. B. mit 33 km auf, Garmisch Classic in Oberbayern sogar mit rund 40 km. Wer Bedenken hat, dass es in kleineren Skigebieten rasch langweilig werden könnte, darf sich sicher sein: Herausforderungen gibt’s hier ausreichend. Neben vielen blauen Abfahrten, sorgt auch manch rote und die eine oder andere schwarze Piste für ultimativen Fahrspaß. Hinzu kommt, kleinere Skigebiete sind meist gut und schnell erreichbar und lohnen sich für den einen oder anderen Tagesausflug in den Ferien oder einen mehrtägigen Skikurs mit täglicher Anreise. Sind alle Unterkünfte vor Ort restlos ausgebucht, findet sich meist noch etwas in einiger Entfernung. Eine Anreise von rund 30-45 Minuten lässt sich auch mit kleineren Kindern gut überbrücken.
Skigebietswahl für Familien mit älteren Kindern & Fortgeschrittene
Ältere Kids & Teens, die schon länger Ski fahren und am liebsten den ganzen Tag auf ihren Brettern verbringen, kommen in größeren Skigebieten auf ihre Kosten: Hier warten nicht nur mehr Pistenkilometer, sondern auch viele unterschiedliche Abfahrten aller Schwierigkeitsgrade, die gemeinsam mit den Eltern entdeckt werden können. Ist der Nachwuchs bereits allein unterwegs, sollten die ersten Abfahrten zur Orientierung gemeinsam stattfinden und Treffpunkte vereinbart werden. Wem es auf den Pisten zu fad wird, kann seine Freestyle-Künste in den unzähligen und ziemlich coolen XXL-Funparks unter die Lupe nehmen, die vor allem in den größeren Skigebieten der bayerischen Alpen, Tirols, Salzburgs, Vorarlbergs und der Steiermark zu finden sind. Denn wo sich Wintersportler an Schnee und Pistenkilometer gar nicht satt sehen können, ist meist auch ausreichend Platz für Funsloapes, Kicker, Jumps und Waves in allen Größen.
Heimische PGS-Skigebiete punkten mit Sicherheit
Familien und Wintersportfans, die am liebsten in heimische Skigebiete fahren, sind in den mittlerweile 25 „PGS“-Skigebieten bestens aufgehoben. Mit dem „Prädikat geprüftes Skigebiet“, das 2010 von der „Stiftung Sicherheit im Skisport“ (SIS) und dem „Verband Deutscher Seilbahnen und Schlepplifte“ (VDS) ins Leben gerufen, werden Skigebiete in Deutschland ausgezeichnet, deren Skipisten höchsten internationalen Sicherheitsstandards genügen und damit enorm zur Sicherheit der Skisportler beitragen. Wer ungeplant auf einer falschen oder zu schwierigen Piste landet, braucht vor allem eines: eine schnelle Orientierung. Daher tragen sämtliche Abfahrten in den PGS-Gebieten Pistennummern, die am Pistenanfang beginnen und alle 200 Meter wiederholt werden. Ein besonderes Augenmerk gilt auch den Pisten selbst, die neben der Nummerierung entsprechend ihres Schwierigkeitsgrades farblich klassifiziert sein (blau, rot, schwarz) und sichtbare Pfeilmarkierungen aufweisen müssen. Zudem sind Skipisten, Skiwanderwege, Winterwanderwege, Loipen, Rodelstrecken, Aufstiegsbereiche für Tourengeher so gekennzeichnet, dass sie sich sehr gut voneinander unterscheiden lassen. Unverzichtbar sind außerdem die Pistenränder und Pistenrandmarkierungen in gefährlichen Geländebereichen, an Kreuzungen, Gabelungen oder Überschneidungen mit Skiwander- und Rodelwegen. Übergeben wird das Prädikat übrigens immer nur für einen Zeitraum von drei Jahren. Während dieser Zeit kontrolliert die DSV-Skiwacht täglich die Einhaltung der Prüfkriterien. Kommt es doch zu Situationen, in denen schnelle Hilfe entscheidend ist, finden Wintersportler, die in zertifizierten Skigebieten zu Gast sind Informationen wie Telefonnummern der DSV-Skiwacht oder der Bergwacht gut sichtbar an exponierten Stellen, auf Pistenplänen und Panoramatafeln.
Noch mehr Winterspaß
Gerade für die ganz Kleinen ist Abwechslung zwischen dem Skifahren wichtig. Wie wär's z. B. mit einem Besuch auf einem Spielplatz, auf dem man direkt nach dem Skifahren herumtollen oder den größeren Geschwistern beim Kurven fahren zuschauen kann? Damit wirklich niemanden die Langeweile packt, gibt es mittlerweile in vielen größeren und kleineren Skigebieten "Mini-Funparks" mit Rutschen, Schaukeln und Co., zum Beispiel in Obergurgl-Hochgurgl: Direkt an der Festkogl Alm und auf 2.650 m Höhe können sich groß und klein austoben. Für echte Pistenbully-Fans führt natürlich kein Weg am SölliBully Spielplatz an der Söllereck-Zwischenstation vorbei. Eine Fahrt mit dem Pferdeschlitten, ein Besuch auf der Rodelbahn oder ein Sprung ins Hallenbadbecken gehören ebenfalls zum (Ski)ferienprogramm dazu. Es darf noch mehr Wintersport sein? Dann nichts wie rein in Langlaufski & Loipe. Oder in die Schneeschuhe (empfolhlen für Kinder ab einem Alter von ca. 6 Jahren). Das Stapfen durch den tiefen Schnee fühlt sich fast ein bisschen an wie eine abenteuerliche Expedition...
Skiversicherungsschutz
Was tun bei Skibruch, irreparabel beschädigten Ski oder Diebstahl - und wer übernimmt im Falle eines Falles die Kosten? Die DSV-Mitgliedschaftspakete decken Versicherungsfälle bei der unmittelbaren Ausübung des Wintersports ab und greifen auch bei Diebstahl, Bruch und Beschädigung an Ski und Snowboards (gilt auch für gemietetes Equipment, inkl. Tourenski und Skifelle).
Schon versichert?
Jetzt die richtige Versicherung für Ihren Urlaub auswählen ... mehr
