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Schwünge im ewigen Eis

Saisonverlängerung in den Gletscherskigebieten

Noch lange nicht genug vom Skifahren? In den Gletscherskigebieten lässt sich die Saison noch einmal um ein paar kostbare Tage zwischen Schnee und Frühling verlängern. Für viele sind es die schönsten des gesamten Winters. Was das Skifahren auf dem Gletscher so besonders macht, warum nicht nur Skifans, sondern auch Anfänger und Familien hier durchaus gut aufgehoben sind, welche Gletscher von München oder Innsbruck gut erreichbar sind und was man unbedingt wissen sollte, wenn es auf bis zu über 3.000 Metern rauf geht, darüber informiert dieser DSV aktiv-Newsletter.

Was macht Skifahren auf dem Gletscher so besonders?
Zum einen die Schneesicherheit. Zum anderen die atemberaubende Landschaft oberhalb von 3000 Metern: alles weiß, alles weit, nur die schroffen Gipfel ringsum heben sich ab. Dazu kommt die einzigartige Stille, die nur vom Wind unterbrochen wird. Auch das Licht ist intensiver und die Fernsicht an klaren Tagen eindrucksvoll. Technisch ermöglicht Gletscherschnee genussvolle Schwünge, vor allem, wenn im Laufe des Tages bei warmen Temperaturen die in der Nacht gefrorenen Pisten auffirnen. Wer ihn einmal erlebt hat, weiß, Firnfahren fühlt sich anders an als das Skifahren auf Pulverschnee. Es ist jener körnige, durch Schmelz- und Gefrierprozesse umgewandelte Schnee, der am späten Vormittag butterweich wird und nur ein wenige Zentimeter dick ist.

Wo der Winter noch wartet
Einige Gebiete haben sich auf den Saisonausklang spezialisiert. Der Hintertuxer Gletscher in Tirol lockt auch im April mit rund 60 Pistenkilometern. Am Kitzsteinhorn bei Zell am See läuft der Betrieb ebenfalls bis weit in den Mai. In der Schweiz hält das Matterhorn den Betrieb sogar über den Sommer aufrecht – Profiteams trainieren hier, wenn anderswo längst die Mountainbiker unterwegs sind. Ebenfalls reizvoll sind kleinere Gebiete wie der Mölltaler Gletscher in Kärnten oder der Schnalstaler Gletscher in Südtirol. Ganz gleich, wohin der Kurztripp geht, er lohnt sich. Denn in der Nachsaison sind die Pisten viel leerer und die Preise für Skipässe deutlich reduziert. Wer von München aus startet, erreicht mehrere Gletscherskigebiete in etwa zwei Stunden. Der Hintertuxer Gletscher, der Stubaier Gletscher und Sölden liegen zwischen 175 und 200 Kilometer entfernt und sind damit die am schnellsten erreichbaren große Gletscherskigebiete Österreichs, die über die Inntalautobahn gut angebunden sind.

Sind Gletscherskigebiete für Anfänger und Familien geeignet?
Gletscherskigebiete sind nur was für Profis, die steile Hänge und Extrembedingungen lieben? Das Gegenteil ist oft der Fall. Die meisten Gletscher bieten breite, sanft geneigte Pisten, die sich bestens für Einsteiger und Wiedereinsteiger eignen. Der Stubaier Gletscher etwa gilt als besonders familienfreundlich: Mit 35 Pistenkilometern auf überwiegend leichten bis mittelschweren Hängen, Übungsarealen für Kinder und kurzen Wegen zwischen den Liften ist er auf große und kleinere Skifahrern ausgerichtet.

Macht die Höhe Probleme?
Die meisten Gletscherskigebiete liegen zwischen 2500 und 3400 Metern. In dieser Höhe ist der Sauerstoffgehalt der Luft um etwa 25 bis 30 Prozent reduziert. Wer direkt nach der Ankunft sportlich aktiv wird, kann Symptome der Höhenkrankheit spüren: Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, ungewöhnlich schnelle Erschöpfung. Gerade mit Kindern sollte ein Ankunftstag zur Akklimatisierung mit eingeplant werden. Gleiches gilt für Wintersportler, die in flacheren Regionen leben oder wissen, dass sie auf Höhe oder große Temperaturschwankungen „wetterfühlig“ reagieren. Auch Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen sollten vorsichtig sein und mehrere Skitage einplanen, um sich an die Höhe und die dünnere Luft zu gewöhnen.

Was sollte man noch wissen?
Anreise und Parken: Die Zufahrtsstraßen zu Gletscherskigebieten sind oft kurvenreich und im Frühjahr morgens noch vereist. Winterreifen oder Schneeketten sind bis in den Mai hinein ratsam. Parkplätze an den Talstationen sind meist kostenpflichtig, einige Gebiete bieten Frühbucherrabatte für Online-Reservierungen.
Kosten: Gletscherskipässe sind tendenziell teurer als jene in Talskigebieten. Allerdings bieten viele Gebiete zum Saisonende Ermäßigungen an.
Ausrüstung: Sonnencreme statt Sturmhaube Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor (50+) ist Pflicht – die UV-Strahlung in 3000 Metern Höhe ist nicht zu unterschätzen. Eine gute Skibrille mit Wechselgläsern hilft bei den wechselnden Lichtverhältnissen zwischen gleißender Sonne und Wolkenschatten. Skihelme sollten über eine gute Belüftung verfügen, denn trotz Minusgraden am Morgen kann es mittags ordentlich warm werden. Auch die Ski profitieren, wenn sie im Vorfeld noch einmal gewachst werden.

Rundumschutz für Skifahrer
Verlief die Saison bislang ohne Zwischenfälle, heißt das nicht, dass auch die noch verbleibende Wintersportzeit so glatt zu Ende geht. Unfälle, Skiverletzungen, gestohlenes oder beschädigtes Equipment – das alles lässt sich nicht vorhersagen und passiert meist dann, wenn man nicht damit rechnet. Umso besser, wenn man für solche Fälle gewappnet ist. Die DSV-Mitgliedschaftspakete inkl. Versicherungsschutz decken Kosten für Schäden an Ski und Snowboard, Diebstahl der Ausrüstung, Bergungs-, Haftpflicht- und Rechtschutzkosten sowie Kosten für die medizinische Versorgung ab.

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