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Tech meets Skiing: Equipment, Wearables und Gadgets mit Funktion

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Ob am Körper getragen oder direkt unter den Füßen, unser Skiequipment ist mittlerweile ganz schön ausgeklügelt. Die verschiedensten Materialien, Technologien und Skikategorien für Piste, Tiefschnee oder Touren machen den Wintersport komfortabler, leichter und zugänglicher als früher. Die Entwicklungen der letzten Jahre und Jahrzehnte hat die Ausrüstung, die wir heute kaufen können, revolutioniert. Auch die Ski selbst lassen sich mit weniger Kraftaufwand steuern und sind Fehler verzeihend.
Mehr Hightech geht nicht? Geht doch! Denn jetzt kommen die vielen smarten und praktischen Gadgets und Wearables zum Zug, die unsere Pistenerlebnisse verbessern und die Sicherheit erhöhen – von leistungssteigernden Trackern & Smartwatches bis hin zu beheizbarer Kleidung.

Hightech-Equipment gegen Kälte
Wer schnell kalte Füße bekommt, für den sind beheizte Einlegesohlen oder Skisocken die perfekte Wahl. Die integrierten Heizelemente werden per Akku aktiviert, sorgen bei kalten Temperaturen für angenehme Wärme und schützen vor Erfrierungen. Bei vielen Modellen kann der Wärmegrad zwar in verschieden starke Stufen eingestellt werden, in erster Linie soll die eigene Temperatur mit Hilfe der Heizelemente jedoch vielmehr gehalten werden. Wer also mit eiskalten Füßen in seine Skischuhe steigt, darf je nach Modell nicht erwarten, dass die beheizbaren Socken wie ein Ofen funktionieren.
Beheizbare Handschuhe für Skifahrer kombinieren wiederum oft beide Funktionen. So können die integrierten, akkubetriebene Heizelemente sowohl Wärme spenden als auch die eigene Körperwärme isolieren.
Frostbeulen, die während der Pausen und trotz wärmender Skiunterwäsche schnell zu bibbern beginnen, können der Kälte mit dem einen oder anderen beheizbaren Kleidungsstück trotzen. Vor allem Westen engen kaum ein und halten den Rücken- und den seitlichen Körper-Bereich angenehm warm. Als Energiequelle dient auch hier ein Akku-System, das immer wieder aufgeladen werden muss. Um während der Abfahrten nicht zu schwitzen und um zu gewährleisten, dass der Akku den Skitag auch locker durchhält, macht es Sinn, ihn wirklich nur in der Gondel, in der Bahn oder bei einer Pause auf der Hüttenterrasse einzuschalten.
DSV aktiv-Tipp: Wer schnell an den Fingern friert, sollte sich an beheizbaren Touchscreen-Handschuhen orientieren, die eingearbeitete leitfähige Fäden oder Beschichtungen enthalten. Mit ihnen lässt sich auch das Handy-Display bedienen, ohne dass die Skihandschuhe ausgezogen werden müssen. Noch mehr Infos zum optimalen Kälteschutz für Wintersportler sind hier zu finden.

Skihelme mit SOS, Sound und weiteren Funktionen
Ein Skihelm gehört auf der Piste zum unverzichtbaren Equipment. Nach ca. 5-7 Jahren ist es allerdings an der Zeit, auf ein neues Modell (bitte kein gebrauchtes) umzusteigen, da sich dann der Weichmacher löst und die gesamte Helmstruktur angegriffen wird. Bei Beschädigungen an der Außenhülle sollte der Helm ohnehin umgehend ausgetauscht werden. Wer neben dem Sicherheitsaspekt auf etwas mehr Funktion setzen möchte, kann aus verschiedenen Modellen wählen, die auch im Notfall eine schnelle Kommunikation gewährleisten, ohne erst den Helm abnehmen und das Smart- oder iPhone aus der Tasche kramen zu müssen. Solche Helme verfügen über integrierte Audiosysteme und Lautsprecher, die in den Ohrpolstern eingebaut sind und sich per Bluetooth mit dem Smart- oder iPhone verbinden lassen.
Für Familien oder Gruppen eignen sich mitunter sogar solche Helme, die über eine Schnittstelle miteinander verbunden sind und eine Kommunikation auch über eine größere Distanz möglich machen.
Vorsicht! Von der Idee, sich auf den nächsten Abfahrten von ein paar ordentlichen Beats begleiten zu lassen, sollte man sich ganz schnell verabschieden! Musik im Ohr, ganz gleich in welcher Lautstärke, kann schnell gefährlich werden. Das Gehirn ist in dem Moment so von der persönlichen Klangkulisse abgelenkt, dass es andere Geräusche völlig ausblendet. Wer z. B. andere Skifahrer oder die Pistenrettung nicht wahrnimmt, weil gerade der Lieblingssong läuft, riskiert Unfälle und Zusammenstöße.

Absolut wertvoll für Skifahrer, die häufig allein und abseits der gesicherten Pisten unterwegs sind, sind Helme mit SOS-Alarm, die über Bluetooth mit einer Handy-App verbunden sind. Erkennt diese einen schweren Sturz, der eine bestimmte Kraftschwelle überschreitet, fordern die im Helm integrieren Beschleunigungs- und Lagesensoren automatisch per SMS Hilfe an. Handelt es sich um einen Fehlalarm, hat der Skifahrer ein kurzes Zeitfenster, um den Notruf zu stoppen.
Wichtig zu wissen: Die Apps senden den Notruf an vordefinierte Kontakte, die eingegeben werden müssen. Vorteil: Die Notruf-SMS enthält genaue GPS-Koordinaten des Unfallortes, so dass Rettungskräfte auch in unübersichtlichem Gelände rasch den Unfallort auffinden können.
Die meisten Skihelme mit SOS-Funktion verfügen außerdem über integrierte Lautsprecher und ein winddichtes Mikrofon sowie über eine Walkie-Talkie-Funktion zur Kommunikation in der Gruppe. Hier ist allerdings der maximale Radius zu beachten.

Wearables für Skifahrer
Fitness-Tracker und Sportuhren – sogenannte Wearables – die Herzfrequenz, Schritte, Kalorienverbrauch, Sauerstoffsättigung und Co. zählen oder Routen und GPS-Daten speichern, sind im Sport- und Fitnessbereich längst gang und gäbe. Einige von Ihnen bieten auch Wintersportlern einen Mehrwert, in dem sie spezielle Funktionen für Wintersportfans bereithalten.
Vielseitig sind vor allem Smartwatches und Tracker, die auch Sportarten wie alpines Skifahren, Skilanglauf oder Skitouren enthalten. Damit alle Sportfunktionen ordentlich genutzt werden können, ist eine lange Akkulaufzeit notwendig, die auch bei Kälte hält, was sie verspricht. Während einige der ziemlich robusten und wasserfesten Wearables Routen, Geschwindigkeiten, Höhenangaben und Statistiken tracken, verfügen andere zusätzlich über eine automatische Sturzerkennung und umfangreiche Gesundheitschecks. Die machen vor allem an sehr kalten Tagen oder bei bekannten Beschwerden Sinn.
DSV aktiv-Fazit: Wearables für Wintersportler sind zwar kostspieliger, für Hightech-Fans, die gerne jede Abfahrt festhalten und ihren Körper genau im Blick behalten möchten, aber sicher ein spannendes Must-have. Eine günstige Alternative bieten bestimmte Ski-Apps, die ebenfalls Statistiken über Geschwindigkeiten, Routen und so einiges mehr aufzeichnen.

Hightech für die Augen
Skibrillen, deren Brillengläser sich in Echtzeit an die Intensität der UV-Strahlung und die herrschenden Lichtverhältnisse anpassen oder Kontraste und Farben verbessern, sind zwar nicht brandneu. Sie gehören aber nach wie vor zu den innovativsten Entwicklungen im Equipment-Bereich, da sie Blendungen verhindern und die Sicht inklusive aller Unebenheiten äußerst klar darstellen.
Wie stark sich die Gläser beispielsweise tönen, ist von der Helligkeit abhängig. Bei durchwachsenen Lichtverhältnissen bleiben die Gläser sehr hell (Tönungskategorie S1) und färben sich wiederum auf dem Gletscher dunkel (Tönungskategorie S3/S4). Damit tragen auch Skibrillen mit sogenannten photochromen Gläsern oder Kontrast-Technologien maßgeblich zum sicheren Skifahren bei.
Besonders praktisch: Die Gläser müssen nicht manuell gewechselt werden, was vor allem bei wechselhaftem Wetter vorteilhaft ist.

Smarte Skibrillen mit intelligenten Displays
Auch Skibrillen mit Augmented Reality (AR) gibt es mittlerweile auf dem Markt. Dabei werden verschiedene Informationen direkt auf das Display des Fahrers integriert. Sie sind darauf ausgelegt, Informationen wie Geschwindigkeit, Gefahrenbereiche, Navigation, GPS-Daten oder die Position von Freunden dezent in den Randbereich des Sichtfelds einzublenden.
Was die Sicherheit von AR-Skibrillen angeht, zielt die Technologie laut Herstellern eher auf Sicherheitsgewinn ab – ähnlich wie es bei neueren Automodellen der Fall ist. Auch hier werden Informationen in die Windschutzscheibe des Fahrers gespiegelt und erscheinen somit im natürlichen Sichtfeld. Der Fahrer soll möglichst nicht abgelenkt werden.
DSV aktiv-Fazit: AR-Skibrillen sollen Skifahrer vor allem bei schwierigen Bedingungen unterstützen und ihre Wahrnehmung schärfen. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass bei jedem Display im Sichtfeld das Risiko einer Ablenkung besteht. Dies besteht aber auch beim Filmen mit dem eigenen Handy. Daher belässt man es während der Fahrt am besten in der Jackentasche.

Skiversicherungsschutz
Wer in teures Equipment investiert, möchte dieses auch gut abgesichert wissen. Die DSV-Mitgliedschaftspakete inkl. Skiversicherung decken Versicherungsfälle bei der unmittelbaren Ausübung des Wintersports ab und greifen auch bei Diebstahl, Bruch und Beschädigung an Ski und Snowboards (gilt auch für gemietetes Equipment, inkl. Tourenski und Skifelle).

Bild: AdobeStock_1111502181

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