Tipps zur Ausrüstung

Ski Mieten oder Kaufen - was lohnt sich für wen?

Pauschal lässt sich die Frage nicht beantworten. Eine große Rolle spielen unter anderem das Können, die Anforderungen, die der Skifahrer an den Ski stellt und die Häufigkeit der Skitage. Zusammengefasst lässt sich sagen, dass sich der Kauf einer eigenen Skiausrüstung vor allem für Vielfahrer und Fortgeschrittene lohnt. Kinder, Einsteiger und Gelegenheitsfahrer profitieren eher von einer gemieteten Skiausrüstung.

Neukauf im Sportfachhandel
Wer Ski im Skigebiet oder im Sportfachhandel ausleiht, kann je nach Modell pro Tag mit Leihgebühren zwischen 30 und 50 Euro rechnen. Allein preislich lohnt sich der Kauf eines Skisets somit bereits für all diejenigen, die pro Saison auf mindestens zehn Skitage kommen, denn gutes Material ist bereits ab einer Preisspanne von 400 € bis 600 € erhältlich. Gerade zu Beginn der Saison sind häufig noch Modelle des vorherigen Winters erhältlich. Beim Kauf sollten sich Wintersportler immer von einem Profi beraten lassen, um das richtige Skiset in richtiger Länge zu finden, das auch zur eigenen Fahrweise passt. Zum Beispiel in einem der 1.100 DSV aktiv-Partnersportgeschäfte. Hier erfolgt auch die individuelle Bindungseinstellung, die sich an Gewicht, Größe, Alter, Fahrkönnen und der Sohlenlänge des Skischuhs orientiert.
Ein eigener Ski hat obendrein den Vorteil, dass seine Fahreigenschaften genau bekannt sind, die Fahrweise somit sicherer wird. Auch in Sachen Zeitgewinn und Komfort bietet das eigene Equipment Vorteile: Wer gerne früh in den Skitag startet, kann bereits mit der ersten Bergbahn in die Höhe fahren und muss sich nicht erst noch um Leihmaterial kümmern. Zudem können Besitzer eigener Ski sicherstellen, dass die Ausrüstung sorgsam behandelt und optimal präpariert ist. Ein weiterer Vorteil: Mit dem eigenen Ski lässt sich jederzeit und auch sehr kurzfristig ein Skitag einlegen.

Die richtige Skiwahl mithilfe des DSV skiTEST
Anfänger, Genießer, Allrounder, Sportler oder Racer - wer sich nicht sicher ist, zu welchem Typ Skifahrer er gehört oder zwischen Kategorien schwankt, findet auf der Seite von DSV aktiv in vier Schritten zum Traumski:
1.    Auswahl Skifahrer-Typ
2.    Auswahl Ski-Kategorie
3.    Übersicht Testbriefe
4.    Längencheck
Getestet wurden die vorgestellten Modelle übrigens im Rahmen des jährlich stattfindenden und umfangreichen DSV skiTEST. Die Ergebnisse stehen jede Saison im DSV Magazin SKI & BERGE oder unter www.ski-online.de/skitest zum Lesen bereit.

Der beste Zeitpunkt für den Kauf neuer Ski
Da Ski relativ preisstabil sind, gibt es tatsächlich keinen konkreten Zeitpunkt, zu dem sich Skifahrerinnen und Skifahrer unbedingt nach einem neuen Modell umsehen sollten. Auch hier spielen wieder die persönlichen Präferenzen eine Rolle. Wem eine große Auswahl wichtig ist, sucht im Idealfall schon zum Saisonstart bzw. Verkaufsstart nach dem neuen Lieblingsski. Dann warten möglicherweise auch noch ein paar wenige, dafür aber vergünstigte Skigenerationen der letzten Saison auf einen neuen Besitzer. Gegen Ende der Saison locken zwar ebenfalls Rabatte, allerdings ist die Auswahl dann auch meist überschaubar. Ein Argument für den Skikauf gleich zu Beginn der Saison: Wer sich etwas umsieht, entdeckt mit Sicherheit die eine oder andere inkludierte Aktion. Mal ist die Montage bereits enthalten (Kostenpunkt ca. 20 € bis 50 €), mal dürfen sich Kunden über einen Gutschein für den ersten Skiservice freuen. So erhalten Wintersportler aktuell eine kostenlose DSV aktiv-Mitgliedschaft für ein Jahr gratis, wenn sie ein Skiset (ab 499 €) bei einem teilnehmenden INTERSPORT DEUTSCHLAND Händler kaufen.

Skiverleih: Modellwechsel ist jederzeit möglich
Für Leihequipment spricht wiederum, dass sich das Modell während des Skiurlaubs in der Regel problemlos wechseln lässt, wenn der Ski nicht optimal zum Fahrstil passt, sich das Fahrkönnen verbessert oder die Schneebedingungen ändern.
Ein Service, der auch für technisch versierte Skifahrer reizvoll ist: Wer mit dem Kauf eines neuen Modells liebäugelt, kann in vielen Sportfachgeschäften und in den Skigebieten die neusten Skier testen und herausfinden, ob der Wunschski auch wirklich die richtige Wahl ist. Viele Sportfachhändler rechnen den Mietpreis bei einem anschließenden Kauf an.

Skiausrüstung vorab online reservieren
In den meisten Skiverleih-Stationen steht für Skifahrer modernste Skitechnik in optimalem Präparationszustand bereit. Die Auswahl ist groß, in der Hauptsaison kann es allerdings schon mal zu Engpässen kommen. In Zeiten großen Andrangs stehen nicht immer alle Modelle in allen erhältlichen Längen zur Verfügung. Außerdem erfolgt die Auswahl dann oft unter Zeitdruck. Am Ende kann es passieren, dass der geliehene Ski vielleicht doch nicht optimal auf den Skifahrer passt, zu kurz oder zu lang ist.
Wer darauf und auch auf lange Warteschlangen verzichten will, kann sein Leihmaterial in manchen Skigebieten schon vor dem Urlaub online reservieren. Bei Vorauszahlung gibt es meist sogar noch einen Rabatt. Die Bindung muss dennoch individuell auf das persönliche Fahrkönnen und die Skischuhe eingestellt werden, was einen Besuch der Verleihstation unabdingbar macht.
Ein weiteres Plus für das Leihmaterial: Der Transport der Ausrüstung ins Skigebiet entfällt.

Für Kinder besser mieten statt kaufen
Für Kinder lohnt es durchaus, auf Leihmaterial zu setzen oder pro Saison ein Skiset zu leasen. Denn Kinder wachsen nicht nur schnell. Auch ihre Fahrtechnik und ihr Können entwickeln sich von Winter zu Winter konstant weiter. Um hier flexibel agieren zu können, bieten viele Sportfachgeschäfte spezielle Tauschsysteme für Kinderski an. Eine ideale Möglichkeit, die Kleinen kostengünstig, bequem und mit dem passenden Ski-Typ in optimaler Länge auf die Piste zu schicken.

Fazit der DSV aktiv-Experten: Ein Verleih bietet sehr viel Flexibilität, ein Kauf lohnt sich aus Kostengründen durchaus schnell, der Kaufpreis amortisiert sich spätestens ab der zweiten Saison.

Skiversicherungsschutz
Was tun bei Skibruch, irreparabel beschädigten Ski oder Diebstahl - und wer übernimmt im Falle eines Falles die Kosten?
Die DSV-Mitgliedschaftspakete decken Versicherungsfälle bei der unmittelbaren Ausübung des Wintersports ab und greifen auch bei Diebstahl, Bruch und Beschädigung an Ski und Snowboards (gilt auch für Tourenski sowie Skifelle und unabhängig davon, ob Mitski oder die eigenen Bretter betroffen sind).

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