Die Top-Sommersportarten für Skifahrer
Piste im Kopf, Sonne im Nacken: Wer den Sommer am liebsten in Liegestuhl oder Hängematte verbringt, merkt meist schon nach den ersten Abfahrt, dass eigene Fitness schon bessere Zeiten erlebt hat. DSV aktiv zeigt, wie Wintersportler jetzt klug trainieren – trotz Hitze, ohne Fitnessstudio, mit echtem Effekt für den Winter.
Radfahren: Die all-in-one kühlende Trainingsmaschine
Ob Rennrad, Mountainbike oder E-Bike: Wer im Hochsommer in den Sattel steigt, hat definitiv die Nase vorn. Der Fahrtwind macht’s möglich – er kühlt den Körper so effektiv, dass intensivere Einheiten selbst bei höheren Temperaturen möglich sind. Ganz nebenbei werden auch noch die Muskeln trainiert, die auf der Piste das Rennen machen: Oberschenkel, Gesäß und Waden. Dazu Grundlagenausdauer, Kraftausdauer und Herz-Kreislauf-System.
Wer es schafft: Drei Einheiten pro Woche à 60 bis 90 Minuten sind ideal, am besten in Waldgebieten und im Schatten. Ansonsten nach Möglichkeit mit dem Rad in die Arbeit oder zum Einkaufen. Bei Temperaturen über 28 °C gilt: Tempo drosseln und Dauer kürzen.
DSV aktiv-Sicherheitsgebot: Helm ist Pflicht – nicht nur aus rechtlichen Gründen. Bei einem Hitzekollaps im Sattel kann er Leben retten. Bei der Radhose kommt es auf eine gute Polsterung im Schritt und einen scheuer- und nahtfreien Sitz an.
Laufen und Trailrunning: Volkssport mit Sommertauglichkeit
Joggen gehört zu den effektivsten Ausdauereinheiten für die Saisonvorbereitung. Im Hochsommer ist in Sachen Dosierung allerdings Disziplin gefragt und ein ständiges „in den Körper reinhören“. Sportmedizinisch empfohlen: Tempo so anpassen, dass die Herzfrequenz auf dem gewohnten Niveau bleibt. Aber Vorsicht: Der Puls steigt bei gleicher Geschwindigkeit ab 25 °C automatisch um 5 bis 15 Schläge an. Für die Praxis bedeutet das: langsamer laufen, kürzere Distanzen wählen, lieber zeitbasiert trainieren und die Kilometer einfach mal beiseiteschieben.
DSV aktiv-Tipp: Trailrunning in höheren Lagen bietet ganz klare Hitzevorteile. Wer in Bergnähe wohnt, kann sich hier auf den verschiedensten Pfaden auspowern und von der kühleren Luft profitieren. Hinzu kommt: Im Gelände werden Koordination und Trittsicherheit gleich mit trainiert. Wie man mit dem Trailrunning beginnt, verrät der DSV aktiv-Ratgeber Trailrunning: Auf schmalen Pfaden den Berg hinauf.
Nordic Walking: Ganzkörpertraining für Skilangläufer
Nordic Walking ist die Geheimwaffe schlechthin – besonders für Skilangläufer. Der Stockeinsatz bindet Schultern, Rumpf und Oberkörpermuskulatur aktiv ein und liefert ein echtes Ganzkörpertraining, das reines Joggen nicht erreicht. Gleichzeitig ist Nordic Walking gelenkschonend und bei Hitze besser dosierbar als Laufen.
DSV aktiv-Tipp: Für die richtige Körperhaltung ist die Stocklänge entscheidend, die sich einfach ermitteln lässt: Körpergröße in Zentimetern x 0,68. Zur Kontrolle den Stock aufrecht neben den Körper stellen und den Griff umfassen: Der Ellbogen sollte einen rechten Winkel bilden, der Unterarm parallel zum Boden zeigen. Anfänger greifen ruhig zu einem zwei bis drei Zentimeter kürzeren Modell – so lässt sich der Stockeinsatz leichter erlernen. Noch mehr Infos zu Training und Equipment sind hier zu finden.
Wandern und Bergsteigen: Erfrischende Höhen, cooler Trainingseffekt
Winterlich sind sie zwar auch im Sommer nicht, aber zumindest liegen die Temperaturen ab 1.500 Metern so einige Grade unter denen im Tal. Klar, dass es Wintersportler so oft es geht auch jetzt in die Berge zieht. Wandern und Bergsteigen stärken obendrein Herz-Kreislauf-System, Oberschenkel, Waden und Gleichgewichtssinn – eine ideale Kombination für Ski- und Snowboardfahrer.
DSV aktiv-Tipp: Tourenplanung, festes Schuhwerk und mindestens 0,5 Liter Wasser pro Gehstunde sind Pflicht. Vor der Tour immer Wetterberichte Und Bergwetter checken. Bei Hitze oder plötzlich aufziehendem Gewitter unbedingt umkehren. Das Einmaleins des Wanderns und Bergsteigens gibt es auch in der DSV aktiv-Mini-Serie zum Nachlesen Erlebnis Berge: Do’s & Don‘ts (Teil 1) und Erlebnis Berge: Do’s & Don‘ts (Teil 2).
Skiroller und Inline-Skates: Der direkteste Weg in den Winter
Für Langläufer und Biathleten sind Skiroller das Trainingsgerät des Sommers – keine andere Sportart überträgt Bewegungsabläufe und Muskelbeanspruchung des Loipensports so direkt in die warme Jahreszeit. Auch Freizeitsportler profitieren: Asphaltierte Waldwege und Stadtparks bieten ideale Trainingsstrecken. Helm, Knie- und Ellenbogenschoner sind als Schutzausrüstung Pflicht.
Schwimmen: Die beste Option bei Hitze
An Tagen, an denen Temperaturen über 30 °C jede Outdoor-Ausdauereinheit zur Belastung machen, ist Schwimmen die sinnvollste Alternative. Das Wasser hält den Körper dauerhaft kühl, während das Herz-Kreislauf-System effektiv gefordert wird. Für Wintersportler besonders interessant: Kraulschwimmen stärkt Schultern, Rumpf und Rücken.
DSV aktiv-Tipp: Beim Kraulen entscheidet die Technik, ob man mühelos durchs Wasser gleitet oder schon nach kurzer Zeit erschöpft ist. Wer bisher irgendwie vorangekommen ist: Die örtlichen Schwimmschulen bieten meist auch Kraulkurse für Erwachsene.
HIIT und Yoga: Für Regentage und Abende zu Hause
High Intensity Interval Training (HIIT) ist der Klassiker für schlechtes Wetter, das auch im Sommer mal mit gewittrig und mit Platzregen im Gepäck daherkommen kann. Ein Fitnessstudio braucht es hierfür nicht. Kniebeugen, Ausfallschritte, Burpees und Planks sind auch zuhause schweißtreibend und beanspruchen genau die Muskelgruppen, die beim Skifahren entscheidend sind. Nicht mehr als zwei bis drei Einheiten pro Woche, da die Belastung hoch ist und der Cortisol-Spiegel andernfalls zu stark ansteigt.
DSV aktiv-Tipp: Yoga und Mobility-Training am Abend verbessern Beweglichkeit, Körperwahrnehmung und Erholung - perfekt für einen erholsamen Schlaf.
Vorsorge und Versicherungsschutz
DSV aktiv bietet innerhalb seiner Mitgliedschaften inkl. Versicherungspaket auch Zusatzversicherungen, wie z.B. die 4-Jahreszeiten Combi. Dank ihr gilt die bewährte DSV aktiv-Sicherheit auch für alle Sommersportarten.
Bild: AdobeStock_638973431
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