Rund um den Skisport

Frühjahrsskifahren – Ein echter Skifahrertraum

Wer schon einmal im Frühjahr Skifahren war, weiß, dass in den nächsten Wochen die genussvollste Zeit der Saison anbricht. Was gibt es auch Schöneres als die Kombination aus sportlicher Aktivität und purer Lebensqualität – und all das unter freiem Himmel? Schon ein paar Stunden im Schnee wirken wie ein echter Energiebooster: Wintersportfans können dann nicht nur ordentlich Sauerstoff, sondern auch Vitamin D tanken. Denn erst ab dem Frühlingsanfang im März ist die Sonne in unseren Breitengraden wieder stark genug, um die Vitamin-D-Synthese in der Haut überhaupt effektiv zu aktivieren. Ihre warmen Strahlen sind es auch, die den Schnee am Vormittag in feinsten Firn verwandeln. Messerscharfe Kanten sind jetzt ebenso Pflicht wie der Einkehrschwung auf der Sonnenterrasse nach der Abfahrt. Ohne den darf im Frühjahr kein Skitag enden. Für ein verlängertes Skivergnügen sollten Wintersportler solche Skigebiete ansteuern, die oberhalb von 1.800 Metern liegen. Doch das sind nicht die einzigen Gründe, warum man die Ski noch längst nicht an den Nagel hängen sollte. In den Skigebieten selbst geht es oft schon entspannter zu, so dass man ganz ohne Hektik in den Skitag starten kann. Hier kommen weitere Tipps der DSV aktiv-Experten für einen perfekten Frühjahrsskitag.

Zwiebelprinzip: Perfekt für Temperaturschwankungen
Wer schon mit dem Sonnenaufgang auf der Piste ist, merkt schnell, dass die Temperaturen am Berg noch einmal deutlich kälter sind als im Tal. Hinzu kommt der frische Fahrtwind. Umso wichtiger, die Körperwärme bestmöglich zu speichern. Keine zwei Stunden später kann es auch in Höhenlagen und vor allem in den Frühjahrsmonaten deutlich milder sein. Besonders effektiv ist es daher immer, in puncto Bekleidung nach dem Zwiebelprinzip zu verfahren: Mit mehreren Bekleidungsschichten übereinander können Wintersportler bei schnell wechselnden Wetterbedingungen flexibel reagieren. Handschuhe, Helm und eine (dünne) Skijacke gehören auch bei frühlingshaften Temperaturen zum Equipment dazu.  

Der frühe Vogel...
... wird mit optimal präparierten Pisten belohnt! Durch die immer noch kalten Nächte sind die Pisten im Frühjahr morgens in der Regel noch hart gefroren und bestens präpariert. Spätestens ab Mittag macht der zusammengeschobene Sulzschnee die Abfahrten beschwerlich. Die besten Pistenbedingungen warten meist zwischen 8:00 und 11:30 Uhr. Deshalb: früh an den Bergbahnen sein und die idealen Schneeverhältnisse nutzen.  
Für das Frühjahrsskivergnügen sind vor allem hochgelegene Skigebiete und Gletscher in Österreich das perfekte Ziel, z. B.: Pitztaler Gletscher, Hintertuxer Gletscher (das einzige Ganzjahresskigebiet Österreichs), Stubaier Gletscher und Kaunertaler Gletscher.
Schneesicherheit bieten folgende hochgelegene Skigebiete bis April/Anfang Mai: Oberstdorf (Nebelhorn), Zugspitze, Ischgl, Obertauern, Arlberg und der Diamant der Alpen: Obergurgl-Hochgurgl. Hier findet in den letzten beiden Wochen im März nicht nur der DSV skiTEST statt, der als einer der renommiertesten Referenzen der Ski-Industrie gilt, sondern auch das legendäre DSV aktiv Ski-Finish. Beim traditionellen Saisonabschluss warten auf die Teilnehmer über 100 Pistenkilometer, Schneesicherheit, ein On-Snow-Workshop mit einem DSV-Experten und vieles mehr. Hier geht es direkt zur Anmeldung.

Für optimales Material sorgen!
Messerscharfe Kanten sind jetzt Pflicht und sorgen bei den oft noch eisigen Verhältnissen am Morgen für sicheres Fahrvergnügen. Zudem erhöht ein ordentlich gewachster Belag im oft nassen Schnee am Nachmittag die Drehfreudigkeit der Ski deutlich. Zeit nehmen sollten sich Skifahrer daher täglich für die Behandlung der Kanten mit einem Schleifstein oder Schleifgummi und das Nachwachsen der Ski mit Flüssigwachs. Denn der recht nasse Sulzschnee sorgt dafür, dass das Wachs schneller aus dem Belag „gesaugt“ wird.

An den Sonnenschutz denken!
Auf 2.500 Meter Höhe ist die Strahlungsintensität der Sonne um rund 33 Prozent stärker als auf 300 Metern über dem Meeresspiegel. Deshalb immer an eine Sonnenbrille für die Mittagspause, wasserfeste Sonnencreme mit höchstem Schutzfaktor sowie einen Lippenpflegestift mit pflanzlichen Wachsen oder Ölen denken! Und zwar nicht nur bei strahlendem Sonnenschein. Wer viel schwitzt, sollte sich mehrmals am Tag eincremen. Zur Grundausstattung gehört außerdem eine Sonnen- oder Skibrille, die UV-Strahlen abweisend, bruchfest und seitlich geschlossen ist, damit kein Licht einfallen kann.

Fit auf die Piste gehen!
Skifahrer sind gerade in den Frühjahrsmonaten ordentlich gefordert. Da der Schnee morgens sehr hart und glatt sein kann, müssen Wintersportler viel Kraft aufwenden, um die Schwünge richtig zu setzen. Nachmittags hingegen ist der Ski im weichen Schnee schwer drehbar. Skigymnastik, Ausdauer- und Krafttraining bereiten auf diese Belastung vor. Zusätzliches Aufwärmen beugt zudem Verletzungen vor und verbessert die Wahrnehmung in kritischen Situationen. Machen sich erste Anzeichen bemerkbar, dass die Kraft ausgeht, sollte man den Skitag beenden.
Apropos Ski: Wer am liebsten im Frühjahr Ski fährt, mit einem neuen Paar Ski liebäugelt oder Ski ausleihen muss, findet mit einem Allmountain-Ski den perfekten Begleiter. Durch die etwas breitere Skimitte meistert er die wechselnden Schneebedingungen von "eisig" am Morgen bis "matschig" am Nachmittag absolut souverän, ohne im Schnee zu versinken. Welche Allmountain-Ski beim DSV skiTEST 2025/2026 überzeugen konnten, ist hier nachzulesen.

Damit der Körper nicht schlapp macht
In Höhenlagen ab 1.800 Meter verliert der Körper etwa doppelt so schnell Wasser wie auf Meereshöhe. Zum einen ist die Luft wesentlich trockener (der Körper muss die Atemluft stärker befeuchten), zum anderen beschleunigt sich die Atemfrequenz durch den geringeren Sauerstoffgehalt. Ausreichend Trinkpausen sind jetzt also umso wichtiger.
DSV aktiv-Tipp: Als Faustregel gilt, pro 1.000 Höhenmeter etwa einen Liter zusätzlich zum normalen Tagesbedarf zu trinken. Außerdem: Lieber regelmäßig kleine Mengen über den Tag verteilt zu sich nehmen, anstatt erst bei starkem Durstgefühl große Mengen zu konsumieren. Wer das Trinken mitunter vergisst, stellt sich einen stündlichen Timer im Handy.
Auch das und was man isst, sollte nicht in den Hintergrund rücken. Beim Frühjahrsskifahren wird durch die Kombination aus sportlicher Belastung und dem Ausgleich von Temperaturschwankungen enorm viel Energie verbrannt. Da der Schnee im Tagesverlauf weicher und schwerer wird, steigt auch der Kraftaufwand massiv an. Ohne Energienachschub sinkt der Blutzuckerspiegel, was zu Konzentrationsmängeln und zu typischen Skiunfällen am Nachmittag führt. Germknödel und Käsespätzle dürfen gerne als Highlight den Skitag abschließen. Als Energiekick zwischendurch und um wach und körperlich stabil zu bleiben, sind Lebensmittel ideal, die den Blutzuckerspiegel konstant halten. Z. B. Komplexe Kohlenhydrate (Vollkornbrot & Haferflocken), Nüsse & Kerne (echtes Brainfood), Trockenobst oder Bananen (wichtig für die Muskelfunktion). Mittags sind leichte Proteine oder eine Suppe ideal.

Rundumschutz für Skifahrer
Damit die Sonnenskitage nicht von dunklen Wolken überzogen werden, sollten Skifahrer für den Fall der Fälle vorsorgen. Vor allem für Familien ist ein DSV-Mitgliedschaftspaket inkl. Versicherungsschutz in Kombination mit einem DSV-Reise-Rücktrittskosten-Versicherungsschutz empfehlenswert. Abgedeckt werden Schäden an Ski und Snowboard, Diebstahl der Ausrüstung, Krankentransport sowie Entschädigung bei Nichtantritt bzw. entstehende Mehrkosten bei Abbruch der Reise (Bedingungen siehe Details). Gerade ein Hubschraubereinsatz ist mit hohen Kosten verbunden, der nicht immer von der Krankenkasse getragen wird. Auch erhältlich als Einzel- oder Partnermitgliedschaft.

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