Erfolgreiche DSV-Arbeitstagung 2026 in Rottach-Egern
Nachhaltigkeit, Innovation und Zukunftsgestaltung im Fokus
Auf Einladung der Freunde des Skisports (FdS) fand die diesjährige Arbeitstagung des Deutschen Skiverbands (DSV) gemeinsam mit den Partnerorganisationen DSV aktiv/ FdS und Stiftung Sicherheit im Skisport (SIS) statt und setzte auch 2026 wichtige Impulse für die Zukunft des Wintersports in Deutschland.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung in Rottach-Egern standen aktuelle Herausforderungen des Wintersports, neue Ideen und der Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern aus Sport, Wissenschaft, Wirtschaft und Umwelt. Initiiert von Prof. Dr. Ralf Roth zog sich die Frage, wie sich der Wintersport nachhaltig und erfolgreich weiterentwickeln kann, als Leitgedanke durch die gesamte Arbeitstagung – geprägt von Mut, Neugier und dem Willen, gemeinsam neue Wege zu gehen.
Im Rahmen zahlreicher Sitzungen verschiedener Fachgremien sowie der Beiräte für Umwelt und nachhaltige Skisportentwicklung sowie Recht und Sicherheit wurden zentrale Zukunftsthemen diskutiert und konkrete Maßnahmen vorgestellt. Im Forum Skisport gaben die Gesprächsrunde mit DSV-Präsident Jörg Flechtner unter dem Titel „Zwischen Analyse und Aufbruch“ und ein Fachvortrag von Dr. Rüdiger Recknagel zur Audi-Vision „Zukunft gestalten – Mission: Zero“ konkrete Einblicke in aktuelle Entwicklungen im Spitzensport und bei DSV-Partnern. Ein besonderer Höhepunkt der Arbeitstagung war erneut die Verleihung des renommierten SIS ECO Awards, mit dem die Stiftung Sicherheit im Skisport jährlich herausragende Leistungen im Bereich des technischen Umweltschutzes und der nachhaltigen Entwicklung würdigt.
SIS ECO Award 2026 für Tobias Neuber und die ACTANOL Energie GmbH
Im Bild v. l. n. r.: Jörg Flechtner (DSV-Präsident), Tobias Neuber (Gründer ACTANOL Energie GmbH), Dr. Rüdiger Recknagel (Mitglied Beirat für Umwelt und nachhaltige Skisportentwicklung), Univ.-Prof. Dr. Ralf Roth (FdS-Vorstandsvorsitzender)
©Barbara Meyer-Selinger
Der mit 7.500 Euro dotierte SIS ECO Award 2026 wurde in diesem Jahr an Tobias Neuber und die ACTANOL Energie GmbH verliehen. Die Auszeichnung erfolgte durch den DSV-Beirat für Umwelt und nachhaltige Skisportentwicklung im Rahmen des „Forums Skisport“.
Die Jury würdigte Tobias Neuber und die ACTANOL-Gruppe als beispielhafte Treiber einer konsequent nachhaltigen und innovationsorientierten Transformation im Energie- und Umweltbereich mit starkem regionalem Bezug. Mit Lösungen in den Bereichen erneuerbare Energien, Biochar/Pflanzenkohle und CO₂-Entnahme leistet ACTANOL Energie einen konkreten Beitrag zur Emissionsreduktion und zur Entwicklung zukunftsfähiger Wertschöpfungsmodelle.
In ihrer Begründung betonte die Jury zudem die besondere Verbindung von unternehmerischer Innovationskraft und glaubwürdigem Engagement im Wintersport: Als ehemaliger Athlet der alpinen Ski-Nationalmannschaft bringe Tobias Neuber ein ausgeprägtes Leistungs- und Transformations-Mindset mit, das er konsequent in unternehmerisches Handeln übertrage. Dies zeige sich unter anderem in der langfristigen Partnerschaft mit dem Deutschen Skiverband, der Förderung des Nachwuchsleistungssports sowie der gezielten Verankerung von Nachhaltigkeit im Wettbewerbssystem – etwa durch eigene Nachhaltigkeitspreise und innovative CO₂-Kompensationsansätze im Leistungssport.
„Wir ehren damit nicht nur ein Unternehmen, sondern vor allem eine Persönlichkeit, die drei Dinge vereint: sportlichen Ehrgeiz, unternehmerischen Mut und Nachhaltigkeitsdenken. Mit viel Disziplin und Gestaltungswillen hat Tobias Neuber ein Zukunftsbild aufgebaut und eine ganz konkrete Anwendung für praktischen Klimaschutz und Kreislaufwirtschaft entwickelt“, so Dr. Rüdiger Recknagel, Leiter Umweltschutz bei Audi und Mitglied des DSV-Beirats für Umwelt und nachhaltige Skisportentwicklung in seiner Laudatio.
Die Auswahl der Preisträger erfolgt über ein studentisches Pre-Screening, die wissenschaftliche Begutachtung der beteiligten Universitäten sowie ein Votum des DSV-Beirats für Umwelt und nachhaltige Skisportentwicklung.
Wegweisende Dialoge und starke Perspektiven für die Zukunft des Wintersports
Die DSV-Arbeitstagung 2026 machte erneut deutlich, dass nachhaltige Entwicklung, Innovation und gesellschaftliche Verantwortung zu den zentralen Zukunftsthemen des organisierten Wintersports gehören. Der intensive Austausch zwischen Sportorganisationen, Wissenschaft, Wirtschaft und Partnern zeigte eindrucksvoll, wie aktiv die DSV-Familie den Transformationsprozess gestaltet.
Mit klaren Visionen und starken Partnerschaften gehen der DSV, die SIS sowie die Freunde des Skisports gestärkt aus der Arbeitstagung hervor – mit dem gemeinsamen Ziel, den Wintersport verantwortungsvoll, innovativ und zukunftsfähig auszurichten.
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